Handball-Oberliga Männer: Duderstadt siegt ohne Drei gegen Lehrter SV mit 23:22

Heimsieg-Hattrick für TV Jahn

Durchgesetzt: Duderstadts Kreisläufer Bjarne Kreitz (am Ball) erzielt einen seiner fünf Treffer. Barsinghausens Jonas Schepker (rechts) kann nur tatenlos zuschauen. Foto: Jelinek/gsd

Duderstadt. Klasse, TV Jahn! Obwohl mit Mark Tetzlaff, Jan-Philipp Nass und Daniel Möller gleich drei wichtige Spieler fehlten, schafften die Duderstädter Oberliga-Handballer einen 23:22 (13:9)-Erfolg gegen den Lehrter SV. Für die Mannschaft des französischen Trainers Christian Caillat war es der dritte Zweier vor eigenem Publikum in Folge – ein Heimsieg-Hattrick!

Drei Hiobsbotschaften erreichten den Duderstädter Coach schon weit vor dem Spiel gegen die Lehrter. Wie sich im Nachhinein herausstellte, hat sich Linksaußen Nass im Heimspiel gegen Himmelsthür am vorletzten Samstag einen Innenbandriss zugezogen. Das ergab eine MRT-Untersuchung am vergangenen Freitag. „Nass wird sicherlich wohl acht Wochen ausfallen“, meinte Jahns Teammanager Ekki Loest.

Vier Siege im neuen Jahr

Spielmacher Mark Tetzlaff, der schon gegen Himmelsthür gefehlt hatte, hat einen Sehnenanriss in einem Finger der linken Hand. Er dürfte, so Loest, wohl vier Wochen ausfallen. Und zu schlechter Letzt musste auch noch Kreisläufer Daniel Möller wegen einer heftigen Erkältung passen.

Solchermaßen stark gehandicapt gingen die Eichsfelder in das dritte Heimspiel in Folge. Zumindest Torhüter Christian Wedemeyer, der gegen Himmelsthür gefehlt hatte, war wieder dabei und zeigte gegen den LSV eine sehr starke Leistung. Bis zum 8:8 war die Begegnung sehr ausgeglichen. In den letzten gut zehn Minuten vor der Pause legten die Jahner aber einen Zahn zu und setzten sich bis zur Halbzeit auf 13:9 ab.

„In die zweite Hälfte sind wir dann richtig gut gestartet“, meinte Loest. Bis zu 45. Minute bauten die Duderstädter ihren Vorsprung auf 20:11 aus – das deutete auf einen klaren Sieg hin. Doch es wurde nochmal eng. Nach dem 23:15 kam Jahn in die Bredouille, weil Lehrte auf eine 4:2-Abwehr umstellte und Heim sowie Finn Kreitz kurz deckte. „Da sind wir etwas hektisch geworden“, räumte Loest ein. „Zum Schluss fehlte uns etwas die Physis. Der Sieg ist aber verdient, weil wir 45 Minuten eine starke Abwehr hatten.“ 2015 holte Jahn bisher 8:2 Punkte.

TV Jahn: Wedemeyer - Bj. Kreitz 5, F. Kreitz 4, Brand 2, Heim 5/1, N. Grolig 1/1, V. Grolig 3, Kornrumpf 3, Loest, Swoboda. (haz/gsd)

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