Handball-Oberliga Männer

Heißes Derby-Remis zwischen Jahn Duderstadt und HSG Plesse

Die 1:0-Führung: Duderstadts Nikolas Grolig hat sich am gegnerischen Kreis durchgesetzt und ist mit dem ersten Saisontor erfolgreich.
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Die 1:0-Führung: Duderstadts Nikolas Grolig hat sich am gegnerischen Kreis durchgesetzt und ist mit dem ersten Saisontor erfolgreich.

Mit dem 25:25 (9:16) beim TV Jahn Duderstadt starteten am späten Sonntagnachmittag die Oberliga-Handballer der HSG Plesse erfolgreich in die neue Saison.

Duderstadt – Obwohl den Burgenhandballern der Auswärtssieg zwei Sekunden vor der Schlusssirene durch einen von Justin Brand verwandelten Strafwurf aus den Händen glitt, war HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe mit der Leistung seiner Mannschaft – mit Abstrichen – zufrieden:

„Bis zur Pause haben wir keinen Zugriff auf den Gegner bekommen, und als wir den hatten, haben wir im Angriff nicht so getroffen, wie das möglich war. Ich mache meiner Mannschaft aber dennoch ein Kompliment: Hut ab davor, wie sie sich nach dem Sieben-Tore-Rückstand zur Pause wieder in die Partie gekämpft hat.“

Nach dem 4:3 (9. Minute) zogen die Eichsfelder über 7:3 (13.) auf 12:5 (23.) davon. Gut, dass beim 16:9 die Pause kam, in der das Burgen-Team sich dann neu auf die Partie ausrichten konnte. Nach dem Wiederanpfiff arbeiteten die Gäste sich in nur neun Minuten und mit 7:2 Toren in Folge bis auf 16:18 heran (39.). Den ersten Ausgleich (23:23) markierte zwei Minuten vor dem Ende der Partie mit Jan Crazius der an diesem Tage erfolgreichste Werfer beider Mannschaften. Zwei Mal brachte dann Alexander v. Consbruch die HSG sogar nach vorne (24:23/59. und 25:24/60.), ehe Brands vierter verwandelter Siebenmeter (bei vier Versuchen) die Gäste doch noch um den vollen Lohn einer starken zweiten Halbzeit brachte. Duderstadt habe sich auch dank der starken Leistung seines jungen Torhüters Paul Koch diesen einen Zähler redlich verdient, sah Böning-Grebe das Remis als leistungsgerecht an.

Was die Offensive des Burgenteams betrifft, so muss man festhalten, dass sie den fehlenden zweiten Punkt zu verantworten hat: Aus dem Spiel heraus, vor allem aber vom Siebenmeter-Punkt (lediglich fünf der acht Strafwürfe fanden den Weg in die Maschen) gab es zu viele Fahrkarten. Hier ist noch Luft nach oben!

TV Jahn Duderstadt: Krüger 1, Koch - N. Grolig 2, Skopic 3, Osei-Bonsu 2, Germershausen, König, Otto, Csabai 3, V. Grolig 3, Burgdorf 5, Brand 5, Rollheuser 1, Winkler.

HSG Plesse: Gees (bis zur Pause), Streich - Crazius 8, Funke 7/4, Winkelmann 3, v. Consbruch 2, Barth 1, Herrig 1, Heidig 1/1, Meyners 1, Seibt 1, Schäfer, Schlüter, Zidar. (eko)

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