HG-Männer zum Nachholspiel nach Hameln

Göttingen. Der bevorstehende Rückzug des TV Jahn Duderstadt aus der Handball-Oberliga der Männer hat viele Insider der südniedersächsischen Handball-Szene nachdenklich gemacht.

„Schade, dass ein Traditionsverein so etwas macht“, war der überwiegende Tenor. Jahns Team-Manager Ekki Loest führt weitergehend noch einmal aus, wie es dazu kam.

„Das ist natürlich eine Entwicklung der letzten Jahre, sowas kam nicht von heute auf morgen“, sagt der noch amtierende Team-Manager des TV Jahn. „Aber wenn Stützen wie Torwart Wedemeyer oder Matze Heim wegbrechen, ist das nicht mehr zu kompensieren.“ Weil so die Perspektive fehlt, entschieden sich auch die Kreitz-Brüder, zur HSG Rhumetal zu wechseln. „Das tat mir weh, machte keinen Spaß“, sagt Loest, der derzeit sein berufliches Umfeld erweitert, das noch mehr Kraft und Einsatz erfordert.

Während Jahn an diesem Wochenende spielfrei ist, trägt die HG Rosdorf-Grone am Samstag (19.15 Uhr) ihr Nachholspiel beim Tabellensechsten VfL Hameln (17:5-Punkte zuhause) aus. Für das Team von Trainer Gernot Weiss ist es das erste von drei Auswärtsspielen. Mit einem Sieg würde die HG mit dem derzeitigen Tabellenzweiten Vorsfelde nach Punkten gleichziehen, dann aber aufgrund des Torverhältnisses auf Platz zwei vorrücken. Spitzenreiter HSG Nienburg ist aber bereits fünf Punkte enteilt, dürfte von Vorsfelde und Rosdorf wohl kaum noch eingeholt werden können.

Als Oberliga-Aufsteiger stehen der MTV Braunschweig und der HV Barsinghausen schon fest. (haz/gsd)

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