Fußball-Landesliga

Hooligans befürchtet: Polizei bittet Göttingen 05 um Spielverlegung

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Das Spiel gegen Eintracht Braunschweig II wurde verlegt: Pause für 05-Stürmer Moritz Bartels (links).

Am kommenden Sonntag sollte Göttingen 05 um 14 Uhr gegen die zweite Mannschaft von Drittligist Eintracht Braunschweig spielen. Doch die Partie findet nicht statt.

„Wir haben vor zwei, drei Wochen mit der Polizei gesprochen“, berichtet 05-Vizepräsident und Abwehrspieler Daniel Washausen. „Sie hat uns gebeten, das Spiel zu verlegen.“ 

Hintergrund: Die Polizei befürchte, dass die Braunschweiger mit einigen Fans aus der Hooligan-Szene kommen könnten, da die erste Mannschaft in der 3. Liga erst am kommenden Montag in Münster spielt. So hätte für Braunschweiger Anhänger die Möglichkeit bestanden, nach Göttingen zu fahren, um die „Zweite“ zu unterstützen. So wäre es möglicherweise ein Risiko-Spiel gewesen.

Nun soll die Partie nach Absprache mit Landesliga-Staffelleiter Thorsten Tunkel im kommenden Frühjahr nachgeholt werden. Zu einem Termin parallel zu einem Spiel des Drittliga-Teams.

Nicht das einzige Ärgernis

Ein anderes Ärgernis hoffen die 05er, geklärt zu haben. Schon zum zweiten Mal begann die Partie gegen Isenbüttel am vergangenen Sonntag mehr als 20 Minuten später. Schon gegen Vahdet Salzgitter war dies der Fall, weil das vorherige Spiel auf dem Maschpark-Kunstrasen länger als gedacht lief. Die Taktung der GÖSF ist aber im Zwei-Stunden-Rhythmus zu kurz. 

Ihr passe auch nicht, so hieß es von 05-Seite, dass sich die Spieler auf dem Rasen warm machen und dann Erde und Rasenschnitt mit den Schuhen auf den Kunstrasen schleppen und ihn verdrecken. „Die Verzögerungen sollen nun aber nicht mehr vorkommen“, sagt Washausen, nachdem der Klub mit der GÖSF sprach. 05 hat im Übrigen noch zwei weitere Heimspiele (Acosta Braunschweig und SC Gitter) in Folge.

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