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HSC Hannover war zwei Nummern zu groß für Plesse-Frauen

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Traf ein Mal per Siebenmeter: Plesses Lara Al Najem (4) setzt sich gegen Hannovers Lena Körner durch.
Traf ein Mal per Siebenmeter: Plesses Lara Al Najem (4) setzt sich gegen Hannovers Lena Körner durch. © Hubert Jelinek/gsd

Nicht ganz unerwartet sind die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg am Sonntag mit einer 13:32 (7:16)-Heimniederlage gegen Titelfavorit Hannoverscher SC in die neue Oberligaspielzeit gestartet.

Bovenden – Gleich in der Anfangsphase wurde in Bovenden deutlich, wie schwer die Aufgabe für das Burgenteam werden würde. Die ersten drei Angriffe endeten im Zeitspiel. Die Gäste stellten mit der großgewachsenen Ronja Ridder ein Abwehrbollwerk. Dieselbe Spielerin war auf der Kreisposition ein echtes Ass im Ärmel des HSC. Dazu gesellten sich starkes Tempospiel und sichere Werferinnen aus der zweiten Reihe. Dagegen musste sich Plesse jeden Treffer hart erarbeiten. Trainer Joshua Schlüter zog früh die Grüne Karte (2:6/10.).

In der Folge lief es für die HSG ergebnistechnisch kurzzeitig etwas besser. Auf dem Spielfeld änderte sich aber wenig. Der HSG-Angriff fand kaum Lücken in der gegnerischen Deckung. Der Rückraum erzeugte ohne Beke Hartig kaum Druck. Einzig Yasmin Hemke setzte am Kreis hin und wieder Akzente.

Mit Beginn des zweiten Abschnitts drückte Hannover unvermindert auf das Tempo. Doch die Gastgeberinnen ließen sich trotz des klaren Rückstandes nicht hängen und bemühten sich um eine Resultatsverbesserung.

Nina Suchy zeichnete sich zwischen den Pfosten mit einigen guten Reaktionen aus. Der Abstand blieb zunächst konstant (9:19/40.). In der Folge blieb Plesse aber minutenlang ohne Torerfolg. Das nutzte der Gegner zu einem 5:0-Lauf, der schließlich mit vielen erfolgreichen Gegenstößen in einen standesgemäßen Endstand für die Gäste mündete.

Nichts schönreden an der deftigen Klatsche wollte Joshua Schlüter. „Im Angriff hat gar nichts funktioniert. Da ist auch das Fehlen wichtiger Spielerinnen keine Ausrede. Aber das, was uns heute passiert ist, wird auch noch anderen Teams passieren. Hannover ist der absolute Topfavorit. Wir müssen das Spiel abhaken und uns ab Dienstag auf Großenheidorn fokussieren“, resümierte der HSG-Trainer.

HSG: Suchy - Al Najem-Herrig 1/1, Popp, Loewe, Herale 2/1, Begau, Schütze 2, Henne 3, Hemke 4, Bachmann, L. Müller, Jurkait, Pfotzer 1.  (zys)

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