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HSG 24:30 gegen Burgwedel: Trotz Pleite schöpft Plesse neuen Mut

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Attraktiven Handball zeigten Sebastian Herrig (am Boden) und seine HSG Plesse gegen Burgwedel.
Attraktiven Handball zeigten Sebastian Herrig (am Boden) und seine HSG Plesse gegen Burgwedel. © Hubert Jelinek/gsd

Die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg müssen weiter auf den ersten Punktgewinn warten: Ihr Heimspiel gegen den Drittliga-Absteiger TSV Hannover Burgwedel verloren sie am späten Sonntagnachmittag, wie bereits gemeldet, mit 24:30 (11:14).

Bovenden – Immerhin gibt es aus dieser Niederlage Erkenntnisse, die Mut machen können. HSG-Trainer Patrick Schäfer formulierte es so: „Wir haben auch in dieser Partie bewiesen, dass wir attraktiven Handball spielen können.“ Um aber aus dem attraktiven auch ein erfolgreiches Spiel zu machen, sei es erforderlich, die Konzentration über die vollen 60 Minuten hoch halten.

Der Spielverlauf vom Sonntag zeigt ein deutliches Wellenmuster: Nach einer 1:6-Auftaktphase (7. Minute) kämpften und spielten die Hausherren sich auf 9:10 (21.) heran, um sofort wieder auf 9:13 (25.) zurückzufallen. Derselbe Verlauf dann auch nach der Pause: Nach Luca Langes Anschlusstreffer zum 18:19 (40.) gestattete das Burgenteam dem Tabellendritten erneut, sich auf 21:18 (42.) abzusetzen. Beim 22:23 (48.) war man erneut dran und hielt den knappen Spielstand bis zum 24:25 (54.).

„Dann haben uns aber zwei Zeitstrafen das Genick gebrochen“, beschrieb Schäfer die torlose Phase seines Teams beim Schlussspurt der Gäste zum 24:30.

Aus dem mittlerweile 23-köpfigen Oberliga-Kader standen am Sonntag gerade mal zwölf Spieler zur Verfügung, unter ihnen Felix Funke, der bei seinem ersten Saisonspiel allerdings ohne Einsatzzeit blieb, sowie Neuzugang Adrian Rambousky. Der vom Landesligisten MTV Müden zur HSG gewechselte Rückraumspieler zeigte – nach nur einer Trainingseinheit mit den neuen Mitspielern – eine ordentliche Leistung im linken Rückraum, die er „mit zwei sehenswerten Toren krönte“, wie Schäfer befand.

HSG Plesse-Hardenberg: Streich, Wigger – Lange 8, Büttner 5/2, Seibt 4, Herrig 2, Rambousky 2, Weber 2, Von Consbruch 1, Arndt, Funke, Messerschmidt. (eko)

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