Handball-Oberliga Männer

HSG Plesse 26:30 gegen Fallersleben: Aufholjagd unbelohnt nach Wechselfehler

Drei Tore erzielt: Plesses Sebastian Herrig (links) wird von Fallerslebens Bert Hartfiel am Trikot gehalten.
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Drei Tore erzielt: Plesses Sebastian Herrig (links) wird von Fallerslebens Bert Hartfiel am Trikot gehalten.

Mit 9:8 führten nach 19 Minuten die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Sonntagabend in der Bovender Sporthalle am Wurzelbruchweg gegen den favorisierten Tabellenvierten VfB Fallersleben.

Bovenden – Die Gäste brachten durch den Wechsel in ihrer Abwehr (vom 6-0 zum 5-1) die Hausherren für entscheidende zehn Minuten aus dem Tritt: Bis zur Pause warf das Burgenteam nur noch ein einziges Tor, während der die Gäste mit einem 9:1-Lauf zum Halbzeitstand von 17:10 an den Hausherren vorbeizogen.

Wer nun allerdings geglaubt hatte, die Partie sei gelaufen, den belehrte die HSG nachdrücklich eines Besseren: Mühsam zwar, aber hartnäckig arbeiteten die Gastgeber den Rückstand Tor um Tor auf. Beim 25:26 (57. Minute) war sie dran. Dass dann aus dem – zu diesem Zeitpunkt verdienten – Unentschieden nichts wurde, lag an einem Kommunikationsfehler: Der Trainer wollte den zusehends angeschlagenen VfB durch die Hereinnahme eines siebten Feldspielers zusätzlich unter Druck setzen. Leider hatte der Torhüter diese taktische Variante nicht mitbekommen und kehrte mit zurück aufs Feld.

Die fatalen Folgen: heftige Proteste seitens der Fallerslebener, ein Pfiff der Unparteiischen und zwei Minuten gegen die HSG. In Unterzahl war dann in den letzten beiden Minuten das Spiel nicht mehr zu drehen.

Das Burgenteam bot – die zehn Minuten vor der Pause ausgenommen – eine starke Partie. Nur: Diese zehn Minuten lassen sich eben nicht herausnehmen!

HSG: Kubanek/Streich – Funke 9/5, Winkelmann 4, Heidig 4/1, Herrig 3, Schäfer 2, Seibt 2, Barth 1, Schlueter 1, Crazius, Lange, Meyners, Zidar.  (zdz)

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