Handball-Oberliga Männer

HSG Plesse beim Angstgegner Vorsfelde

Drei gegen einen: Duderstadts Kroate Deni Skopic (am Ball) setzt sich gegen Plesses Marvin Heidig zur Wehr. Links Plesses Sebastian Herrig, rechts Jan Crazius.
+
Drei gegen einen: Duderstadts Kroate Deni Skopic (am Ball) setzt sich gegen Plesses Marvin Heidig zur Wehr. Links Plesses Sebastian Herrig, rechts Jan Crazius.

Ihr bereits drittes Auswärtsspiel in der noch jungen Saison bestreiten die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg gegen Vorsfelde. Jahn Duderstadt hat Heimrecht gegen den VfB Fallersleben.

MTV Vorsfelde - HSG Plesse. (Sa., 18.30 Uhr). Gastgeber MTV belegt mit 3:3-Punkten und 92:90-Toren Rang sechs, wobei die Wolfsburger Vorstädter daheim den Tabellensiebten Lehrte 32:29 schlugen, einen Punkt beim Tabellenzweiten, den SF Söhre, holten (31:31) und nur zum Auftakt in Hameln dem Tabellendritten mit 29:30 unterlagen.

Für das Burgenteam sind die Wolfsburger ein klassischer Angstgegner: In fünf gemeinsamen Oberliga-Jahren gab es 0:16-Punkte (die Heimspiele in den Serien 19/20 und 20/21 fielen Corona zum Opfer) und 185:247-Tore. Die HSG muss sich in Vorsfelde daher wenigstens nicht mit der Favoritenrolle plagen.

Auf der anderen Seite darf man beim Burgenteam in dieser Saison mit den bisher gezeigten Leistungen – weitgehend – zufrieden sein. Eine Ausnahme macht Co-Trainer Malte Büttner in Bezug auf die ersten 30 Minuten des vergangenen Samstags: „Beim 35:35 gegen die SG Börde haben wir den Sieg nicht in der letzten Minute verschenkt, sondern in den ersten 30. Die 18 Gegentore bis zur Pause waren einfach zu viel.“ In Vorsfelde will das Team wieder an die Leistung aus dem Auswärtsspiel bei den SF Söhre anknüpfen. Mit Ausnahme Lukas Herales, dessen Rückenbeschwerden nicht abklingen wollen, steht der ganze Kader zur Verfügung.

TV Jahn Duderstadt - VfB Fallersleben (Sa., 17.30 Uhr). Eine „routinierte, abgezockte Truppe“ sei Fallersleben, sagt Jahn-Trainer Marcus Wuttke. „Da müssen wir uns gewaltig strecken“ für den ersten Saisonsieg. Am vergangenen Dienstag „haben wir sehr kritisch gesprochen“ über die Pleite in Burgdorf. „Ich möchte eine Reaktion sehen“, fordert Wuttke. „Wir müssen körperlich präsenter sein und langsam in die Spur finden.“ Valentin Grolig fehlt wegen Knieproblemen, der Ungar Csabai ist wieder dabei. Jan Germershausen konnte studienbedingt nicht trainieren. (eko/haz-gsd/nh)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.