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HSG Plesse-Frauen gegen Altencelle: Den Kampfgeist auspacken

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Auf sie gilt es zu achten: Altencelles Kristin Skorek (rechts), im Hintergrund Plesses Yasmin Hemke .
Auf sie gilt es zu achten: Altencelles Kristin Skorek (rechts), im Hintergrund Plesses Yasmin Hemke . © Hubert Jelinek/gsd

Als Außenseiterinnen gehen die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg am Samstag in das Oberliga-Heimspiel gegen den SV Altencelle. Gespielt wird ab 19.15 Uhr in der Bovender Sporthalle am Wurzelbruchweg.

Nörten/Bovenden – Die Gäste nehmen im aktuellen Klassement zwar „nur“ den zweiten Rang ein. Nach Minuspunkten haben sie aber nach der Hälfte der zu absolvierenden Begegnungen die beste Ausgangposition. Auf den ärgsten Widersacher aus Hildesheim hat man zwei Zähler Vorsprung. Derer fünf respektive sechs beträgt der Abstand zu den Mitkonkurrenten aus Lüneburg und Heidmark.

„Altencelle hat in dieser Saison eine starke Entwicklung genommen“, sagt HSG-Trainer Lennart Versemann. Prunkstück sei die bewegliche und körperbetont agierende 5:1-Abwehr des Kontrahenten als Ausgangspunkt für die sogenannten leichten Tore aus dem Umkehrspiel. Als herausragende Akteurin sei Kristin Skorek anzusehen.

„Sie wird am Kreis immer wieder von ihren Mitspielerinnen gesucht, wechselt aber auch gerne mal in den Rückraum. Zusammen mit Fabienne Bahls bildet sie eine gefährliche Achse. Darauf wird unser Hauptaugenmerk liegen.“

Gänzlich unerwartet kommt der bisher überzeugende Altenceller Saisonverlauf für Plesses Coach nicht. Da spielt die Nähe zu Hannover und die Übernahme von Spielerinnen aus Weeze eine Rolle. Dazu komme mit Martin Kahle seit eineinhalb Jahren ein erfahrener Trainer. „Damit wurde der Frauenhandball in Altencelle professioneller. Die Entwicklung war erwartbar.“

Sein eigenes Team muss zunächst das List-Spiel abhaken. „Die Vorstellung war schlecht und enttäuschend. Das dürfen wir uns eigentlich nicht erlauben“, bekennt Versemann. Die Aufarbeitung konnte nur im kleinen Kreis erfolgen. Coronabedingt wurde eine Woche nicht trainiert. Am Dienstag standen vier Spielerinnen zur Verfügung. Aktuell ist der HSG-Kader für das Kräftemessen mit dem Titelanwärter mit einer Torhüterin und sechs Feldspielerinnen besetzt. Schwer wiegt der berufsbedingte Ausfall von Beke Hartig, die sich zuletzt in guter Verfassung zeigte.

„Gegen Altencelle müssen wir unseren Kampfgeist wieder auspacken und alles reinlegen, um dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich zu machen“, fordert Lennart Versemann.  (zys)

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