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HSG Plesse-Frauen: Nicht wieder ein Totalausfall

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Mit voller Wucht aus dem Rückraum: Plesses Paula Bachmann (am Ball) zieht vor Ricarda Plümke (links) und Patricia Jordan von Hannover-List ab.
Mit voller Wucht aus dem Rückraum: Plesses Paula Bachmann (am Ball) zieht vor Ricarda Plümke (links) und Patricia Jordan von Hannover-List ab. © Hubert Jelinek/gsd

Das zweite Heimspiel binnen einer Woche bestreiten die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg am Samstag in der Handball-Oberliga. Ab 17 Uhr ist in der Bovender Sporthalle am Wurzelbruchweg der TV Oyten II zu Gast.

Nörten/Bovenden - Die Gäste aus dem Landkreis Verden gehörten zu den etablierten Kräften in der Oberliga Nordsee, bevor sie zu Saisonbeginn in die Niedersachsen-Staffel umgruppiert wurden. Dort belegen sie den vierten Tabellenplatz. Das gute Abschneiden verdankt die Truppe von Trainerin Carolin Sunder einer ausgeprägten Heimstärke.

In der Fremde wurden bisher lediglich fünf Zähler eingefahren. Zuletzt gab es nach einem mühsamen Punktgewinn in Rosdorf einen 34:26-Pflichtsieg bei Schlusslicht Geismar.

Pausieren musste erneut das Burgenteam. So richtig gelegen kam die jüngste Absage aus Altencelle nicht, gestaltet sich doch die Terminfindung zunehmend schwieriger. „Wir hätten lieber gespielt. Jetzt wird es wohl auf einen Doppelspieltag am Wochenende oder einen Termin im Juni hinauslaufen, wenn die Saison eigentlich schon abgeschlossen sein sollte“, klagt Lennart Versemann.

Die letzten Wochen bezeichnet Plesses Coach als frustrierend. Bedingt durch die beiden Absagen finde man keinen Rhythmus. „Eine geordnete Spielvorbereitung sieht anders aus. Zwei Spielerinnen befinden sich noch in Quarantäne. Wir können nur in Kleingruppen arbeiten.“

Von Oyten II hat Versemann eine hohe Meinung. Man treffe auf einen starken Gegner mit Mittelfrau Kim Pleß als herausragender Persönlichkeit. Sie absolvierte eine Bundesligasaison für Rosengarten und spielte für Oyten in der 2. Liga. „Sie zieht mit viel Übersicht geschickt die Fäden und setzt ihre Mitspielerinnen gekonnt ein.“

In erster Linie sollen Keeperin Nadine Merz und Co. trotzdem auf sich selbst schauen. „Wir dürfen uns nicht wieder einen Totalausfall wie gegen List erlauben. Wir brauchen die richtige Einstellung und müssen richtig kämpfen“, fordert Lennart Versemann. Dann könne man Oyten auch auf Augenhöhe begegnen.

Zahlenmäßig dürfte der HSG-Kader am Samstag gut bestückt sein. Allerdings haben einige Spielerinnen mit den Corona-Nachwirkungen zu kämpfen.   (Andreas Schridde)

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