1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Göttingen

HSG Plesse-Hardenberg verliert die Heimpremiere

Erstellt:

Kommentare

Treffer von außen: Plesses Malte Büttner (am Ball) holt gegen Großenheidorns Jonas Pohl aus und erzielt eines seiner vier Tore.
Treffer von außen: Plesses Malte Büttner (am Ball) holt gegen Großenheidorns Jonas Pohl aus und erzielt eines seiner vier Tore. © Hubert Jelinek/GSD

Handball-Oberligist HSG Plesse-Hardenberg hat sein erstes Heimspiel der Saison mit 32:37 gegen Spitzenreiter MTV Großenheidorn verloren. Mit der Leistung war das Burgenteam dennoch zufrieden.

Bovenden – Auch wenn die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Sonntagnachmittag den Heimstart in diese Saison gegen den Tabellenführer MTV Großenheidorn mit 32:37 (18:22) verloren, so war Trainer Patrick Schäfer mit der Leistung seiner Mannschaft dennoch zufrieden.

„Ich muss meiner Mannschaft, die ohne fünf Stammspieler auskommen musste, ein Kompliment machen. Sie hat am Sonntag mit ihrer Einstellung zum Spiel eine großartige Reaktion auf die Partie in Hameln gezeigt. Gegen unsere im Verbund gut stehende Abwehr mussten die Gäste für ihre Tore hart arbeiten“, sagte der Coach.

Die Hausherren, bei denen „spielte, wer gesund ist“ (Schäfer), lieferten dem favorisierten Tabellenführer einen guten Kampf. Nach einem verteilten Auftakt (4:5/7. Minute) zog der Gast mit vier Toren in Folge auf 4:9 (11.) davon. Das Burgenteam zeigte sich aber unbeeindruckt und erkämpfte sich in seiner stärksten Phase über 10:11 (17.) eine 14:13-Führung (Crazius/19.) Anschließend musste die HSG aber den MTV zum zweiten Mal ziehen lassen (15:19/25.). Nach dem 21:26 (42.), dem ersten Fünf-Tore-Rückstand, kämpften die Gastgeber sich zwar noch einmal auf zwei Tore heran (27:29/51.), doch beim 31:36 (60.) war der alte Abstand wieder hergestellt.

Der Trainer in der Spielanalyse: „Im gebundenen Spiel hielten wir mit Großenheidorn durchaus mit, sodass am Ende nur die brutale Schnelligkeit des Tabellenführers den Ausschlag in dieser Partie gab!“ Wann immer die Hausherren vorne einen Ball verloren, er lag Sekunden später im HSG-Tor. Dennoch ließen die Burgenspieler in der Offensive eine Verbesserung erkennen: „Das Zusammenspiel gelang besser als noch in Hameln, sodass es auch zu weniger Ballverlusten kam.“ 32 Tore gegen eine Mannschaft wie Großenheidorn seien ein respektables Ergebnis. Allerdings müsse man noch daran arbeiten, die Zahl der Ballverluste in den eigenen Angriffsaktionen herabzusetzen. Für die Abwehrarbeit kassierte die Mannschaft ein Trainer-Lob: „Gegen unsere im Verbund gut stehende Abwehr mussten die Gäste für ihre Tore, soweit diese nicht aus Tempogegenstößen fielen, hart arbeiten.“

HSG Plesse-Hardenberg: Wigger, Streich, Günther – Herrig 9, Crazius 5, Hinz 5, Springer 4, Büttner 4/1, v. Consbruch 2, Nörtemann 2, Lange 1, Seibt, Weber.

Von Edzard Korte

Auch interessant

Kommentare