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HSG Plesse hat MTV Peine zu Gast: „Müssen die Konzentration hochhalten“

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Mit 62 Toren bisher erfolgreichste HSG-Werferin: Beke Hartig (am Ball) gegen Großenheidorns Sophia Lodzig (rechts) und Merle Bartels.
Mit 62 Toren bisher erfolgreichste HSG-Werferin: Beke Hartig (am Ball) gegen Großenheidorns Sophia Lodzig (rechts) und Merle Bartels. © Hubert Jelinek/gsd

In der Handball-Oberliga der Frauen beendet die HSG Plesse-Hardenberg das Jahr 2022 mit einem Nachholspiel gegen den MTV Vater Jahn Peine.

Nörten/Bovenden – Gespielt wird zu ungewohnter Stunde am Sonntag ab 18.30 Uhr in der Sporthalle Bovenden.

In der abgelaufenen Spielzeit etablierten sich die Gäste in der Verfolgergruppe des späteren Titelträgers aus Altencelle. Am Ende sprang ein beachtlicher dritter Tabellenplatz heraus. Im direkten Duell mit dem Burgenteam setzte sich der MTV vor heimischer Kulisse klar durch, zog dafür aber am Wurzelbruchweg mit 27:33 den Kürzeren. Aktuell nimmt man Rang fünf ein. Sieben der neun Minuspunkte wurden in der Fremde eingefahren.

Zu Saisonbeginn übergab der langjährige Coach Marco Wittneben in Peine das Zepter an das Duo Christopher Fock und Daniel Reckel. „Man kann vor der Leistung der letzten Jahre nur den Hut ziehen“, lobte Reckel noch vor dem Saisonstart die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers. „Doch ich denke auch, dass das Ende der Fahnenstange bezüglich des Leistungsniveaus noch nicht erreicht ist. Einige Impulse können Christopher und ich dem Team sicherlich mitgeben.“

„Der Termin ist so ein bisschen eine Wundertüte. Es wird auf die Einstellung ankommen. Wir müssen versuchen, die Motivation hochzuhalten“, sagt Joshua Schlüter zur kurzfristigen Ansetzung. Die kommt dem HSG-Trainer auch aus personellen Gründen eher ungelegen. Die Grippewelle hat die Mannschaft erwischt. Einige Spielerinnen sind angeschlagen. So gibt es noch einige Fragezeichen bei der Kaderzusammensetzung für den kommenden Sonntag.

„Peine ist eine spielstarke Mannschaft, die viel über die zweite Welle und das Spiel mit der Kreisläuferin kommt“, beschreibt Schlüter die Stärken des Kontrahenten. „Das müssen wir unterbinden und in der Abwehr rückblickend auf das Hildesheim-Spiel noch eine Schippe drauflegen. Auch wenn die Vorbereitung alles andere als optimal ist, werden wir alles tun, um die beiden Punkte zu holen.“  (zys)

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