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HSG Plesse: Höchste Niederlage in sechs Jahren Oberliga

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Da macht er dicke Backen: Plesses Tomislav Zidar (am Ball) wird von Söhres Niklas Ihmann gestoppt.
Da macht er dicke Backen: Plesses Tomislav Zidar (am Ball) wird von Söhres Niklas Ihmann gestoppt. © Hubert Jelinek/gsd

Das 15:38 (6:16) gegen den Tabellenführer SF Söhre bescherte den Handballern der HSG Plesse-Hardenberg die höchste Niederlage in sechs Jahren Oberliga-Zugehörigkeit.

Bovenden – Das Schlimme an diesem deprimierenden Resultat ist: Es war selbst in dieser Höhe gerechtfertigt, denn am Sonntagabend gelang den Gästen am Wurzelbruchweg einfach alles und den Hausherren praktisch nichts.

Nur dass Torben Streich und Lasse Wigger noch den einen oder anderen, schwer zu haltenden Ball meisterten, verhinderte mehr als 40 Gegentreffer.

Die Partie war nach nur 23 Minuten bereits entschieden, als sich die Sportfreunde über 6:1 (11.) auf 13:3 (23.) abgesetzt hatten. HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe stellte nach dem Schlusspfiff lapidar fest: „Großenheidorn und Söhre sind für uns eine andere Liga. Diese beiden Spiele haben uns zwar wehgetan, aber es wird unsere Kunst sein müssen, sie nun aus den Köpfen zu kriegen und uns auf die kommenden wichtigen Aufgaben einzustimmen.“

Böning-Grebes Nachfolger Patrick Schäfer mischte die mit Blick auf das Sonntagsspiel notwendige Kritik mit grundsätzlicher Zuversicht: „Wir müssen unsere im Training erarbeiteten Spielzüge dann auch auf der Platte zu Ende spielen und sie nicht kurz, bevor es ernst wird, abbrechen. Wir können mehr – das Potenzial dazu hat die Mannschaft.“

Die Geschichte des Sonntagsspieles ist rasch erzählt: Der Gast stand mit seiner 5-1-Abwehr felsenfest in der Defensive. Was noch durchkam, wurde zum größten Teil Beute des überragenden Jan Koob zwischen Pfosten des SF-Tores. Während der Gast kaum einen Fehlwurf aufwies, produzierten die Hausherren allein bis zur Pause – nach Zählung des Trainergespanns – 21 technische Fehler, von denen noch nicht einmal alle mit Tempogegenstoß-Toren bestraft wurden. Böning-Grebes Fazit sah denn auch den Angriff als die derzeit „dringende Baustelle“. (zdz)

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