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HSG Plesse: Letztes Aufgebot schlägt sich wacker

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Angriff aus dem Rückraum: Plesses Luca Lange (am Ball) zieht gegen Großenheidorns Mika Ritter ab.
Angriff aus dem Rückraum: Plesses Luca Lange (am Ball) zieht gegen Großenheidorns Mika Ritter ab. © Hubert Jelinek/gsd

Mit der erhofften, „vertretbaren“ Niederlage im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten wurde es nichts: Am späten Sonntagnachmittag unterlagen die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg dem MTV Großenheidorn mit 25:40 (11:23).

Bovenden – Die Niederlage als solche gehe schon in Ordnung, meinte Trainer Patrick Schäfer, der an der Linie ohne den erkrankten Dietmar Böning-Grebe auskommen musste. Dass sie allerdings gleich so deftig ausfiel, habe am Corona-Virus gelegen, der seit vergangener Woche in den Reihen des Burgenteams wütet. Vom 17-köpfigen Spielerstamm fehlten am Sonntag gleich neun Akteure, darunter die beiden Torhüter Torben Streich und Lasse Wigger sowie die Torgaranten Felix Funke (145 Tore) und Tom Winkelmann (80).

„Wir haben dann aus der Not eine Tugend gemacht“, sagte Schäfer, „indem wir – schon mit Blick auf das Donnerstags-Nachholspiel in Helmstedt – mit Felix Weber und Nicolas Zimmer personelle Alternativen ausprobiert haben.“ Beide hätten gut eingeschlagen: Zimmer als Kreisläufer und Weber mit einer engagierten Vorstellung, für die er sich zu Recht das Lob der Etablierten verdiente: „Der hat richtig Rabatz gemacht sowohl am gegnerischen als auch am eigenen Kreis“, freute Schäfer sich über den Auftritt des 19-Jährigen. Und auch Böning-Grebe, der die Partie im Netz verfolgte, war stolz auf die Leistung des letzten Aufgebotes: „Unter den gegebenen Umständen haben die Jungs das richtig gut gemacht.“

Bis zum 3:4 (6. Minute) blieb das Burgenteam dran, musste danach aber den Gast auf 14:9 (20.) ziehen lassen. „Und dann haben wir uns leider wieder unsere zehn Minuten genommen“, war Schäfer enttäuscht von der Phase zwischen der 21. Minute (10:14) bis zum Halbzeitpfiff (10:23).

Immerhin sei dann aber der zweite Durchgang mit 14:17 Toren doch deutlich versöhnlicher ausgefallen.

HSG: Kubanek - Herrig 6, Lange 5, Heidig 5/1, v. Consbruch 3, Meyners 2, Arndt 1, Weber 1, Zidar 1, Zimmer 1, Glapka.

.Wer am Donnerstag um 20.30 Uhr in Helmstedt auf der Platte stehen kann, wird sich wohl frühestens am Mittwoch abzeichnen. (eko)

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