Handball-Oberliga Männer

HSG Plesse-Männer: Ein Spiel für das Selbstvertrauen und für die Tabelle

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Premiere vor den heimischen Fans: Sebastian Herrig (am Ball) trifft mit seiner HSG Plesse im ersten Heimspiel auf den HV Barsinghausen.

Für die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg geht es am Samstag ab 19 Uhr (Sporthalle am Wurzelbruchweg) um sehr viel: Gegen den am vergangenen Wochenende spielfreien HV Barsinghausen, bei dem in der abgebrochenen Saison mit dem 27:27 einer von nur drei Punktgewinnen gelang, steht die Mannschaft von Artur Mikolajczyk schon im ersten Heimspiel unter Zugzwang.

Die HSG benötigt eine gute Leistung für das Selbstvertrauen und ein gutes Ergebnis für die Tabelle.

„Wir haben“, sagt der Trainer, „die Auftaktniederlage abgehakt und sind mit diesem Spiel durch.“ Die Mannschaft wisse, dass sie sich nun auf Barsinghausen zu fokussieren habe, und sie sei dazu auch fähig.

Personell ist die Ausgangslage besser als vor einer Woche: „Der Kader steht komplett zur Verfügung“, also auch mit Marlon Krebs und Joshua Schlüter. So steht zu hoffen, dass das Burgenteam an Torgefährlichkeit zulegt, denn „nur 16 Tore in 60 Minuten sind eine Katastrophe“, wie Mikolajczyk es an Deutlichkeit nicht fehlen ließ. Für die Schlussphase des Spieles in Vorsfelde hatte der Coach bei seinen Spielern dann auch ein mentales Problem ausgemacht. Hier gelte es, die Bremse zu lösen.

Dass die Mannschaft es besser kann, hat sie am Ende der Vorsaison und in der Vorbereitung bewiesen. Nun muss sie das umsetzen.

In Barsinghausen löste zwischen den Spielzeiten Sven Reuter den Vorjahrescoach Stefan Wyss ab, der den Posten wegen beruflicher Überlastung räumte. Neu im Kader sind der 19 Jahre alte Kreisläufer Luca Eckelmann, der in der Burgdorfer A-Jugend Bundesligaluft schnupperte und im Oberliga-Team des TSV Spielerfahrung im Seniorenbereich sammelte, und der 31 Jahre alte Routinier Maik Bokeloh aus Großenheidorn. Jörg Harre verließ den HVB in Richtung TSG Emmerthal, die in der Verbandsliga merklich „aufrüstet“.  zdz

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