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HSG Plesse mit Selbstvertrauen und dem nächsten Sieg im Visier

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Überzeugte ihren Trainer: Plesses Paula Bachmann (am Ball) gab gegen Peine einen guten Einstand.
Überzeugte ihren Trainer: Plesses Paula Bachmann (am Ball) gab gegen Peine einen guten Einstand. © Hubert Jelinek/GSD

Die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg wollen nachlegen: Nach dem Erfolg gegen Peine sollen auch im Oberliga-Heimspiel gegen Germania List Punkte her. Anwurf am Samstag in der Bovender Sporthalle ist um 19.15 Uhr.

Nörten/Bovenden – Allerdings hat das Burgenteam keine guten Erinnerungen an das erste Kräftemessen mit dem ehemaligen Bundesligisten und Landesliga-Aufsteiger aus dem Jahr 2020. Das Team um Spielmacherin Anneke Schütze hatte sich einiges ausgerechnet, lag aber nach 20 Minuten bereits deutlich mit 4:10 im Hintertreffen und konnte den Rückstand nicht mehr verkürzen. Am Ende hieß es 29:21 für die Hannoveranerinnen.

Die nehmen mit einem Polster von fünf Zählern auf die HSG den achten Tabellenplatz ein. Nach dem Re-Start läuft es bei Germania noch nicht rund. In den ersten vier Spielen des Jahres blieb man sieglos. Erst am vergangenen Wochenende gelang beim 41:21-Sieg über Schlusslicht Geismar ein Erfolgserlebnis.

Grund zur Freude gab es auch bei der HSG Plesse-Hardenberg, die mit einem starken 32:27-Erfolg über Peine wieder in das Geschehen einstieg. Coach Lennart Versemann war nach dem zweiten Saisonsieg erleichtert: „Ich habe schon im Training gemerkt, dass wir uns verbessert haben. Es war eine deutliche Steigerung in allen Bereichen. Dazu gehört auch der Teamspirit. Ich bin froh, dass wir das nach der langen Pause gleich so umgesetzt haben und viel Selbstvertrauen tanken konnten.“

Im zweiten Heimspiel in Folge erwartet der HSG-Trainer einen kampfstarken Widersacher: „List wird sicher alles daransetzen, so schnell wie möglich die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Daher rechne ich mit einer sehr intensiven Partie.“ Dabei wird auch wieder Paula Bachmann mitwirken, die gegen Peine einen erfolgreichen Einstand gab. „Es hat mich sehr gefreut, dass sie ihre Trainingsleistungen gleich bestätigen konnte“, sagt Versemann zum Debüt der 21-jährigen Rückraumspielerin.

Von Andreas Schridde

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