Handball-Oberliga

HSG Plesse nimmt Revanche beim TV Jahn Duderstadt

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Tor vom Kreis: Duderstadts Neuzugang Jan Germershausen (am Ball) hat sich gegen Plesses Malte Sültmann (links) durchgesetzt und erzielt einen seiner beiden Treffer.

Das „Hinspiel“ vor zwei Wochen hatte der TV Jahn Duderstadt klar mit 26:20 bei der HSG Plesse-Hardenberg gewonnen. Jetzt gelang dem Plesse-Team von Trainer Artur Mikolajczyk die kleine Revanche: Die HSG gewann das „Rückspiel“ in der Duderstädter Sporthalle „Auf der Klappe“ mit 26:25 (13:16).

„Bei uns haben drei der Top-Sechs gefehlt“, berichtete Jahn-Klubchef Ekki Loest. Spielmacher Justin Brand, Kreisläufer Deni Skopic und der erst Ende vergangener Woche neu verpflichtete Kroate Stjepan Knesic waren privat verhindert oder angeschlagen und wurden geschont. Bei Plesse fehlte unter anderem der erfahrene Marlon Krebs.

50 Zuschauer waren dabei – sie sahen ein anfangs ausgeglichenes Match. Die Jahner führten mit zwei Treffern, zur Pause dann mit drei Toren. Auch eine Viertelstunde vor Schluss war das Team von Trainer Marcus Wuttke noch mit 22:20 vorn. „Ich hatte dann aber keine Wechseloptionen mehr, und die Beine wurden schwer“, beschrieb Wuttke die Schlussphase des Nachbarduells. Mit einem 6:2-Lauf drehte Plesse das Spiel zur eigenen 26:24-Führung, ehe Sergej Rollheuser die Jahner kurz vor Ende noch auf 25:26 heranbrachte.

Jahn-Coach Wuttke ließ überwiegend eine 5-1-Deckung mit Till Winkler auf der Spitze agieren und Chris Osei-Bonsu in der Mitte am eigenen Kreis. Probleme sieht Wuttke noch in der Offensive: „Wir müssen noch Stabilität im Torabschluss hinzugewinnen.“

Den letzten Test vor dem Oberliga-Start am 3. Oktober (17.30 Uhr) gegen den MTV Großenheidorn bestreiten die Duderstädter am kommenden Sonntag zuhause gegen den Landesligisten TG Münden. Dann sollten auch die gegen Plesse fehlenden Spieler wieder dabei sein. Neuzugang Knesic war im Training auf den Rücken gefallen, zog sich eine Beckenprellung zu – da wollten die Verantwortlichen der Jahner nichts riskieren. Nach der Verpflichtung von Knesic deutete Loest nun sogar noch einen weiteren Neuzugang an.

Plesse-Trainer Artur Mikolajczyk: „Da beide Mannschaften auf Leistungsträger verzichten mussten, war das schon ein Spiel unter besonderen Umständen. Gerade mit unserem Rückraum, der ohne Marlon Krebs und Joshua Schlüter in der Besetzung Raffael Pogadl, Felix Funke und Luka Lange spielte, war ich zufrieden.“ Für den Rückraum-Rechten Lange hatte Mikolajczyk noch ein Sonderlob parat. Zufrieden war der HSG-Coach auch mit der Einbindung des Kreisläufers in das Angriffsspiel: „Wir waren diesmal nicht nur aus der zweiten Reihe torgefährlich.“  eko/haz-gsd/nh

TV Jahn: Krüger, Gobrecht- N. Grolig 2, Osei-Bonsu 1, Burgdorf 9, Winkler 7/3, Germershausen 2, König, Rollheuser 4.

HSG Plesse (Tore nicht gemeldet): Gees, Kubanek, Wigger - Arndt, Funke, Herale, Herrig, Lange, Mitrovic, Pogadl, Sültmann, Winkelmann.

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