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HSG Plesse schlägt TSV Burgdorf III 29:26: Na, also – es geht doch!

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Sebastian Herrig (hier am Ball) wurde immer wieder von seinen Mitspielern gesucht - und gefunden. Er trug sich sieben Mal in die Torschützenliste ein.
Sebastian Herrig (hier am Ball) wurde immer wieder von seinen Mitspielern gesucht - und gefunden. Er trug sich sieben Mal in die Torschützenliste ein. © A. T. da Silva/gsd

Wie schon in der vorigen Saison feierten die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg nach diesmal fünf vergeblichen Anläufen vor gut 150 Zuschauern im Heimspiel gegen den TSV Burgdorf III am späten Sonntagnachmittag ihren ersten Saisonsieg.

Bovenden – Das Burgenteam schickte den - vor der Pause nicht Oberliga-reifen Gast - mit einer 26:29 (10:

17)-Niederlage auf die Heimreise.

Die erfreulichste Nachricht neben dem Premierensieg war die Tatsache, dass Joshua Schlueter erstmals nach seiner Operation wieder mit von der Partie war, wenn auch seine Einsatzzeit noch dosiert blieb.

Dass am Ende die beiden Zähler am Wurzelbruchweg blieben, war - trotz einer deutlich schwächeren zweiten Halbzeit - eigentlich nie in Gefahr. Für das unterschiedliche Niveau vor und nach der Pause hatte HSG-Trainer Patrick Schäfer eine recht einfache Erklärung: „Möglicherweise haben wir in der schnellen ersten Halbzeit ein paar Körner zu viel gelassen. Das könnte der Grund dafür sein, dass wir im zweiten Durchgang nicht - wie vor der Pause - unsere Angriffe geduldig bis zur 100%-igen Chance ausspielten, sondern nun vermehrt auch schon bei nur 80%-igen Chancen den Abschluss suchten.“ Insgesamt verdiente die HSG-Offensive sich aber eine gute Note, auch weil sie es verstand, immer wieder die Außen und den Kreisläufer in gute (und genutzte) Wurfpositionen zu bringen. 21 der 29 HSG-Tore fielen am Sonntag vom Kreis aus!

So erfreulich der Sieg auch ist - er sollte nicht überbewertet werden! Dafür präsentierten die Burgdorfer sich vor allem vor der Pause (und da im Abschluss) als zu schwach. Erst als im zweiten Durchgang die Hausherren mit ihren Versuchen öfter am nun besser aussehenden Björn Oelkers scheiterten (den 17 Tore vor der Pause folgten bis zum Schlusspfiff nur noch zwölf Treffer), gelang es den Gästen, den Rückstand von sieben Toren (10:17/30. Minute) auf drei (19:22/42.) zu verkürzen. In dieser Phase beruhigten dann Jan Crazius (23:19/48.) und Yanik Springer (24:19/49.) die Nerven. Nach Schlueters 29:24 (57.) war die Partie gelaufen.

Warum im Übrigen die Unparteiischen vier Zeitstrafen gegen die HSG verhängten, aber keine einzige gegen den Gast, wobei selbst das Foul an Felix Funke (47.) von ihnen ungeahndet blieb, wird wohl ebenso ihr Geheimnis bleiben wie die 1:4 Strafwürfe..

HSG: Wigger, Streich - Weber, Crazius 2, Hinz 3, Springer 2, Lange 2, Büttner 3/1, Seibt 6, Herrig 7, v. Consbruch, Funke 2, Schlueter 2, Rambousky. (Edzard Korte)

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