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HSG Plesse siegt im Kellerduell gegen Barsinghausen

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Hochgestiegen: Barsinghausens Kevin Loh (14) kann den Wurf von Plesses Felix Funke (am Ball) nicht verhindern. Sebastian Herrig blockt seinen Mitspieler frei.
Hochgestiegen: Barsinghausens Kevin Loh (14) kann den Wurf von Plesses Felix Funke (am Ball) nicht verhindern. Sebastian Herrig blockt seinen Mitspieler frei. © Hubert Jelinek/gsd

Mit 34:31 (18:16) glückte den Oberliga-Handballern der HSG Plesse-Hardenberg der so wichtige Heimsieg im Kellerderby mit dem HV Barsinghausen.

Bovenden – Beide Seiten standen unter Siegzwang. Und so ergab sich ein intensives, kampfbetontes Spiel, das allerdings - gut geleitet von den rasch und entschieden eingreifenden Thorsten Gottfried/Dennis Süßmann - stets im Rahmen des Erlaubten blieb.

Die HSG wurde mit dem Druck des Gewinnen-Müssens besser fertig als der Gast und legte in beiden Halbzeiten den besseren Start hin: zum 8:4 (13. Minute) vor der Pause und vom 18:16 (30.) zum 24:19 (39.) im zweiten Durchgang. Die Gäste aus dem Deister gingen am Samstag am Wurzelbruchweg nicht ein einziges Mal in Führung. Und nur vier Mal lagen sie nur ein Tor hinten: drei Mal bis zum 5:4 und das letzte Mal beim 19:18 (33.). Jedes Mal, wenn Barsinghausen dran zu sein schien, legte das Burgenteam einen Zwischenspurt ein: so vom 5:4 (8.) zum 8:4 (12.), vom 19:18 (33.) zum 22:18 (36.) und vom 28:26 (50.) zum 31:26 (53.).

HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe war nach dem Abpfiff voll des Lobes über sein Team: „Das war ein hartes Stück Arbeit. Es hat sich gezeigt, wie eng beieinander die Klasse leistungsmäßig liegt. Barsinghausen war deutlich besser als es der Tabellenstand andeutet.“ Dabei habe seine Mannschaft mit zwei Handicaps fertig werden müssen: Zum einen verzichtete die HSG angesichts der Entwicklung der Corona-Zahlen auf Zuschauer („Wir haben damit auf den Heimvorteil verzichtet.“), zum anderen war Christopher Barth Corona-bedingt in seiner Klinik unabkömmlich. Für ihn sprang Daniel Menn ein, der als Kreisläufer Bastian Herrig die nötigen Pausen verschaffte, und während dieser Pausen zusammen mit Luca Lange einen ebenso stabilen Innenblock bildete, wie es sonst Herrig und Tom Winkelmann waren.

Winkelmann sowie Felix Funke und Joshua Schlueter zogen im Rückraum die Fäden und steuerten zusammen 14 der 34 Treffer bei. Dass Gäste-Trainer Sven Reuter Funke und Schlueter in Manndeckung nehmen ließ, geschah zu spät.

Für Böning-Grebe lag der Schlüssel zum letztlich deutlichen Sieg in der in der Pause verordneten Abwehrumstellung von 5-1 (Marvin Heidig auf der vorgezogenen Position) auf 6-0. Nach der Zwei-Tore-Führung zur Pause zog die HSG bis auf sechs Treffer weg (26:20/42.). Damit war zu diesem Zeitpunkt schon die Entscheidung gefallen.

HSG: Wigger, Streich – Funke 7/1, Seibt, Heidig 8/2, Herrig 2, Schlueter 4, Lange 3, Menn, Crazius 4, Schäfer 1, Winkelmann 3, Meyners 1, von Consbruch 1. (Edzard Korte)

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