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HSG Plesse und Duderstadt: Ob gespielt wird, steht in den Sternen

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Spielen beide am Samstag endlich mal wieder? Duderstadts Til Winkler (am Ball) im Hinrunden-Derby gegen Plesses Felix Funke (rechts).
Spielen beide am Samstag endlich mal wieder? Duderstadts Til Winkler (am Ball) im Hinrunden-Derby gegen Plesses Felix Funke (rechts). © Hubert Jelinek/gsd

Ob das Hinrunden-Nachholspiel der Handball-Oberliga zwischen dem Tabellenzweiten MTV Großenheidorn (16:2 Punkte) und dem Tabellenelften HSG Plesse-Hardenberg (7:15) am kommenden Samstag ab 19.30 Uhr in der Sporthalle des Wunstorfer Ortsteiles Großenheidorn überhaupt steigen kann, wird sich letztlich am Samstagvormittag entscheiden.

Bovenden/Duderstadt – Der MTV und die HSG sind übereingekommen, zu diesem Zeitpunkt noch einmal alle vorgesehenen Beteiligten auf das Corona-Virus zu testen. Erst anhand dieses Testergebnisses wird das Burgenteam sich entweder auf den Weg ans Steinhuder Meer machen oder aber zuhause bleiben.

HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe geht davon aus, dass seine Mannschaft in Großenheidorn „als Außenseiter an den Start geht“. Zwar sei (Stand Mittwoch) der Kader bis auf einen Spieler Corona-negativ, doch die Zahlen sprächen nun mal eindeutig dafür, „dass für uns die Trauben beim Tabellenzweiten hoch hängen“. Immerhin habe man aber beim 30:32 bei Tabellenführer Söhre auch an der Überraschung geschnuppert: Von der 38. Minute (22:17 für das Burgenteam) bis zur 46. Minute (26:22 für die HSG) lag die Sensation in der Luft, ehe dann 0:5 Tore in Folge die Partie drehten (26:27). „Wir müssen“, mahnt Böning, „solide in der Abwehr stehen und im Spiel nach vorne die Leichtsinnsfehler abstellen. Dann ist selbst in Großenheidorn vielleicht was machbar.“  

„Wir hoffen, das wir endlich mal wieder spielen können!“ Das ist der Tenor beim TV Jahn Duderstadt vor dem für Samstag um 17.30 Uhr angesetzten Heimspiel gegen die Handball-Freunde Helmstedt-Büddenstedt. Ob es dazu kommt, steht in diesen Corona-Zeiten einmal mehr in den Sternen. Bis Donnerstag Nachmittag war jedenfalls kein Spieler der Eichsfelder positiv getestet worden.

Auf Anregung von Jahn-Klubchef Ekki Loest soll in die HVN-Regularien aufgenommen werden, dass Corona-Test am Spieltag bis 12 Uhr vorgenommen werden sollen. Damit es nicht wieder zu so einer kurzfristigen Absage kommt, wie am vergangenen Samstag vorm Derby der Duderstädter bei der HSG Plesse-Hardenberg.

Oberliga Frauen

Von den südniedersächsischen Klubs sind erneut die HSG-Plesse-Hardenberg, die beim HC Eintracht Hildesheim spielen sollte, und der MTV Rosdorf, der am Samstag den SC Germania List aus Hannover zu Gast gehabt hätte, von Corona-bedingten Absagen betroffen. Der MTV Geismar wäre sowieso spielfrei gewesen.  (zdz/haz-gsd)

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