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HSG Plesse verwirft viel und verliert gegen List

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Hochgestiegen: Plesses Beke Hartig (am Ball) lässt sich auch von Lists Patrica Jordan (rechts) nicht am Torwurf hindern und erzielt eines ihrer sechs Tore.
Hochgestiegen: Plesses Beke Hartig (am Ball) lässt sich auch von Lists Patrica Jordan (rechts) nicht am Torwurf hindern und erzielt eines ihrer sechs Tore. © Hubert Jelinek/gsd

Wie schon im Hinspiel (21:29) so unterlagen am Samstag in der Bovender Sporthalle am Wurzelbruchweg die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg dem HSV Germania List auch beim 18:26 (7:12).

Bovenden – Die – zumindest in dieser Höhe – völlig überflüssige Niederlage ist vor allem einer an diesem Abend unzureichenden Offensive geschuldet: 13 Fehlwürfe und elf Ballverluste nach technischen Fehlern sowie ein weitgehender Verzicht auf Torversuche vom Kreis aus sorgten für eine unzureichende Torquote auf der HSG-Seite – und im Gegenzug für „leichte“ Tempogegenstoß-Tore für die Hannoveranerinnen. Nichts vorzuwerfen hat das Burgenteam sich dagegen in Sachen Einsatz: Bis zum Schlusspfiff war es unverzagt um ein besseres Resultat bemüht.

Und doch war HSG-Trainer Lennart Versemann mit seiner Mannschaft diesmal nicht zufrieden: „Ich bin vom Auftreten der Mannschaft über weite Strecken enttäuscht. Erst in den letzten 25 Minuten hat die Einstellung zum Spiel gestimmt. Bis dahin hat mir zu oft der Kampfgeist gefehlt. Hinzu kommt, dass uns mit Annika Schütze die Ballverteilerin ausgefallen ist. Dadurch hingen die beiden Außen mehr oder weniger in der Luft.“

Auf Schiedsrichterschelte mochte Versemann sich nicht einlassen, auch wenn ihm einige Entscheidungen des Gespanns René Libbe/Bastian Schulze so wenig gefielen, dass er sich in der 52. Minute die Gelbe Karte einhandelte.

Die HSG lag nach vier Minuten 0:2 hinten und riss nach dem 6:8 (20. Minute) in sechs torlosen Minuten zum 6:12 (26.) ab. Bis zu diesem vorentscheidenden Zwischenstand waren die Gastgeberinnen allerdings auch vom Wurfpech verfolgt: Fünf Mal scheiterten Beke Hartig, Marilena Henne und Yasmin Hemke am Lister Torholz. Dazu kamen bis zur Pause (7:12) noch ein vergebener Siebenmeter und zwei nicht verwertete Tempogegenstöße.

Ihre beste Phase hatten die Gastgeberinnen, als sie zwischen der 35. und der 53. Minute den Rückstand von 7:16 auf 17:22 verkürzten. Die damit verbundenen Hoffnungen auf wenigstens ein besseres Resultat erstickte der Gast dann mit einem 3:0-Zwischenspurt (17:25/58.). Die nötigen Punkte für den Klassenerhalt wird die HSG sich also wohl in den Kellerduellen holen müssen.

HSG: Merz (bis zur Pause), Suchy - Hartig 6, Popp 5, Bachmann 3, Hemke 2, Al Najem 1, Pfotzer 1, Begau, Henne, Herale, Jurkait, Lebensieg und Müller.

Von Edzard Korte

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