Handball-Oberliga Männer

HSG Plesse weiter erfolglos, Duderstadt mit drittem Remis

Vier Tore beigesteuert: Jahns Jannik Burgdorf (24) freut sich über den Ausgleich in letzter Sekunde gegen Fallersleben.
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Vier Tore beigesteuert: Jahns Jannik Burgdorf (24) freut sich über den Ausgleich in letzter Sekunde gegen Fallersleben.

Keine Siege für den TV Jahn Duderstadt und die HSG Plesse in der Handball-Oberliga der Männer: Duderstadt verpasste auch im vierten Spiel den ersten Sieg, spielte nur zum dritten Mal unentschieden gegen Fallersleben. Die Plesse-Männer unterlagen in Vorsfelde mit 32:38.

TV Jahn Duderstadt - VfB Fallersleben 28:28 (17:14). Auch nach dem vierten Spiel wartet der TV Jahn weiter auf den ersten Sieg. Gegen Fallersleben gab es das dritte Unentschieden, das für Duderstadts Coach Marcus Wuttke aber wie „ein moralischer Sieg“ war. Spielmacher Justin Brand rettete den Eichsfeldern in letzter Sekunde noch den einen Zähler mit seinem Ausgleich zum Endstand. Zuvor hatte Kreisläufer Deni Skopic auf 27:28 verkürzt.

Die Jahner legten zu Beginn erst einmal ein 5:1 vor, woraufhin der VfB die erste Auszeit nahm. Doch die Gastgeber wahrten ihren Vorsprung, nach 22 Minuten warf Til Winkler zur 14:9-Führung ein. Zur Pause konnten die Gäste aber auf 14:17 verkürzen.

„Wir sind gut in die Tiefe gegangen und haben sehr mutig gespielt“, war Wuttke voll des Lobes für sein Team. Nach 48 Minuten war der VfB dann aber bis auf einen Treffer (23:22) herangekommen. In der Schlussphase drehte Fallersleben die Partie sogar noch und ging mit 26:24 in Front. Aber Brand und Skopic trafen am Ende noch je zwei Mal zum Remis. Wuttke: „Unsere Abwehr stand sensationell. Die Jungs haben gemerkt, was sie können, auch wenn uns Wechsel-Alternativen fehlen. Hut ab auch vor unseren Torhütern! Ein verdienter Punkt für uns.“

TV Jahn: Krüger, Gobrecht, Koch - N. Grolig 5, Skopic 4, Osei-Bonsu, Germershausen, König 2, Otto, Csabai,, Burgdorf 4, Brand 7 /1/2), Rollheuser, Winkler 6 (4/5).

MTV Vorsfelde - HSG Plesse-Hardenberg 38:32 (21:19). „Wir haben über weite Strecken durchaus auf Augenhöhe mit den Vorsfeldern gespielt“, war HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe einverstanden mit der Leistung seiner Mannschaft. Die hatte sich in den ersten 32 Minuten drei Mal an die favorisierten Hausherren wieder herangekämpft: vom 0:3 (2. Minute, aus Plesse-Sicht) zum 3:3 (6.), vom 3:7 (9.) zum 12:12 (16.) und vom 18:21 (28.) zum 20:21 (32.). Danach aber „scheiterten wir immer wieder am Vorsfelder Torhüter“, sodass der Gastgeber von 21:20 auf 36:27 (55.) davonzog. „Wir haben dann alles auf eine Karte gesetzt und versucht, über eine offene Deckung noch etwas herauszuholen.“ Immerhin gelang es den Burgenhandballern, mit einem 5:2-Endspurt das Ergebnis erträglicher zu gestalten. Schade, dass am Ende 32 erzielte Auswärtstore nicht zu wenigstens einem Punkt reichten.

Mit zwei Remis-Spielen und zwei Niederlagen – gegen zwei Spitzenteams der Oberliga – aus den ersten vier Saisonspielen fiel die HSG in der Tabelle zwar weit zurück, doch sie kann für sich reklamieren, dass sie bei schon drei Auswärtsspielen (zwei davon in Söhre und Vorsfelde!) durchaus noch im Soll liegt. Nur: Sie muss das jetzt endlich mit Siegen untermauern!

HSG Plesse-Hardenberg: Wigger, Streich - Schlüter 4, Seibt 3, Crazius 4, Herrig 5, Heidig 5, Meyners 1, Funke 7/6, Winkelmann, Zidar, von Consbruch 3, Barth. (eko/haz-gsd)

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