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HSG Plesse will gegen Jahn Duderstadt die Wende schaffen

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Hofft auf sein Comeback: Plesses Felix Funke (am Ball) gegen Duderstadts Tomislav Buhinicek.
Hofft auf sein Comeback: Plesses Felix Funke (am Ball) gegen Duderstadts Tomislav Buhinicek. © Hubert Jelinek/gsd

Am Samstag steigt um 19.30 Uhr in der Bovender Sporthalle am Wurzelbruchweg das mit Spannung erwartete Südniedersachsen-Derby in der Handball-Oberliga.

Bovenden – Der Tabellenvorletzte, HSG Plesse-Hardenberg (0:8 Punkte/105:137 Tore), empfängt den Tabellenelften, TV Jahn Duderstadt (3:7/124:139). Für die Gastgeber, die noch ohne Punkt dastehen, soll diese Partie die Wende bringen.

Das Burgenteam weist gegen die Eichsfelder in der jüngsten Vergangenheit eine erfreuliche Bilanz auf: Im Hinspiel der Vorsaison gab es in Duderstadt mit dem 25:25 eine Punkteteilung und im Rückspiel in Bovenden einen überraschend deutlichen 32:21-Sieg.

In dieser Spielzeit geht es für die Mannschaft von HSG-Coach Patrick Schäfer allerdings erst einmal darum, überhaupt zu punkten. Und das dürfte nicht problemlos machbar sein, hat sich doch die personelle Misere im Kader des Burgenteams um nichts gebessert. Felix Funke könnte am Samstag im Rückraum seine ersten Einsatzminuten bekommen. Das scheint auch bitter nötig, denn zum einen hat sich Luca Lange im Burgwedel-Spiel eine Blessur am Knie eingehandelt, und zum anderen scheint der Einsatz Philipp Nörtemanns wegen eines grippalen Infekts zumindest fraglich. Darüber hinaus sind auf Rechtsaußen sowohl Jan Crazius als auch Kajo Hinz angeschlagen. Hinter ihrem Einsatz steht ein Fragezeichen.

Schäfer plant für den Samstag in der Abwehr ein aggressives 6-0. „Das klappt immer besser, da sind wir auf dem richtigen Weg.“ Weiter arbeiten müsse man noch an der Ballsicherheit in der Offensive (Passspiel und Abschluss), um die Zahl der Ballverluste zu minimieren.

.  Jahn verlor zuletzt zweimal, will sich nun schadlos halten. Die Eichsfelder ereilte mehrfach der „Fluch der schlechten zehn Minuten“. „40 bis 50 Minuten haben wir eigentlich guten Handball gespielt“, sagt Trainer Marcus Wuttke. Nach wie vor beklagt er die mangelnde Konstanz. Der Jahn-Coach: „Als Team müssen wir sie mal 60 Minuten abrufen.“ Von der sieglosen HSG dürfe man sich „nicht blenden lassen“. Jahns Abwehr steht (nur fünf Teams mit weniger Gegentoren), im Angriff gibt es noch Steigerungspotenzial. (eko)

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