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1:5 in Schöningen: Wieder Tag des offenen Tores bei Göttingen 05

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Saubere Ballannahme: Hainbergs Stürmer Niklas Pfitzner (links) sichert sich die Kugel vor Lammes Artur Bogujan.
Saubere Ballannahme: Hainbergs Stürmer Niklas Pfitzner (links) sichert sich die Kugel vor Lammes Artur Bogujan. © Hubert Jelinek/gsd

Nach dem 1:4 bei Spitzenreiter Vorsfelde war für Göttingen 05 auch beim Tabellenzweiten Schöningen nichts drin – 1:5-Pleite! Mit 39 Gegentoren in 16 Spielen hat 05 jetzt die zweitmeisten der Fußball-Landesliga kassiert. Nullnummern lieferten der TSV Landolfshausen/Seulingen und der SC Hainberg ab.

FSV Schöningen - Göttingen 05 5:1 (2:0). Mit vier U 19-Spielern startete 05 ohne den gesperrten Broscheit in die Partie – gute Idee, aber auch mit Gefahren verbunden. So unterlief Til Seiger nach einer halben Stunde ein Eigentor. Zuvor hatte Ex-Profi Sergej Evljukin den Aufstiegskandidaten schon in Front gebracht. Für 05 vergab Friebe allein vorm FSV-Tor die beste Chance.

Nach der Pause nahm das 05-Schicksal seinen Lauf. Ein Handelfmeter (erneut war Seiger der Pechvogel) und ein Doppelschlag besiegelten die erneute Auswärtspleite für das Team von Trainer Jozo Brinkwerth. Dass der junge 05-Keeper Tommy Henze noch einen weiteren (Foul)-Strafstoß der FSVer parierte und Noah Tacke in der Nachspielzeit noch das 1:5 in den Torwinkel erzielte, blieben nur Marginalien. 05-Coach Brinkwerth: „Der FSV hat den Ball gut laufen lassen. Der Handelfmeter war dann der Genickbruch, danach hatten wir zehn schlechte Minuten.“ Nach der Pause verletzte sich der Schiedsrichter, wurde von einem Assistenten vertreten.

Tore: 1:0 Evljuskin (12.), 2:0 Seiger (30., ET), 3:0 Amin (52., HE), 4:0 Elsner (62.), 5:0 Poley (63.), 5:1 Tacke (91.).

SC Hainberg - TSV Lamme 0:0. Verteiltes Spiel in der ersten Halbzeit mit wenig Chancen auf beiden Seiten, die beste hatte noch Goddon auf SCH-Seite Die Hainberger mit vielen Ungenauigkeiten im Spielaufbau nach vorn. Auch in der zweiten Halbzeit betrieben die Göttinger viel Aufwand, belohnten sich aber nicht dafür. Mähner, Pfitzner und Taboure kamen noch zu mehreren Tormöglichkeiten, doch im Abschluss waren sie zu unkonzentriert. „Wir hätten die Chancen besser nutzen müssen. Gegen so eine Mannschaft muss man gewinnen, daher war das 0:0 zu wenig“, war Hainbergs Klubchef Jörg Lohse nach der Nullnummer nicht hundertprozentig zufrieden.

BSC Acosta Braunschweig -TSV Landolfshausen/Seulingen 0:0. Zufriedener als Hainberg mit dem torlosen Spiel war „LaSeu“ in Braunschweig, zumal das Team von Trainer Florian Jünemann eben einen Punkt von einem Auswärtsspiel mitnehmen konnte. „Beide Mannschaften haben sich im Mittelfeld neutralisiert“, berichtete der TSV-Coach aus Braunschweig, der einräumte, dass sein Team kaum zu einer hundertprozentigen Torchance gekommen sei. Glück zudem für LaSeu, dass die BSCer zwei Mal nur Pfosten und Latte trafen. Einmal bereinigte Torwart Dennis Dietrich den Nachschuss großartig. Jünemann abschließend: „Der Punkt ist absolut verdient. Die Jungs haben sich das Herz für ihre Mannschaft zerrissen.“ haz/gsd

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