Handball-Oberliga Männer: Für die HGer ist am vorletzten Spieltag noch der zweite Platz drin

TV Jahn kann Rosdorf mit Sieg helfen

Die vorletzten Spiele für Rosdorfs Hubertus Brandes (am Ball) und Duderstadts Justin Brand, der nach Baunatal wechselt. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Nachdem die Oberliga-Handballerinnen ihre Saison beendet haben, biegt die Männer-Oberliga auf die Zielgerade ein. Für Rosdorf-Grone steht am vorletzten Spieltag das letzte Auswärtsspiel auf dem Programm, für Duderstadt das letzte Heimspiel in der 4. Liga – vorbehaltlich der endgültigen Entscheidung über den angekündigten Rückzug, über den Teamanager Ekki Loest in der letzten Mai-Woche informieren will. Alle Spiele werden zeitgleich am Samstag um 18 Uhr ausgetragen.

TV Jahn Duderstadt – MTV Vorsfelde. Ist die Partie gegen den Tabellenzweiten Vorsfelde schon die letzte Oberliga-Begegnung für die Eichsfelder für längere Zeit? Ganz gewiss ist es noch nicht, aber es scheint wohl sehr viel dafür zu sprechen. Zehn Spieler vom derzeitigen Kader werden den Jahnern für die kommende Saison nicht mehr zur Verfügung stehen – und die restlichen Akteure dürften für eine neue Viertliga-Mannschaft nicht mehr ausreichen. Verstärkungen und Ergänzungen von außerhalb sind zu teuer. Somit deutet sich ein Rückzug an.

Wenn man bedenkt, dass der TV Jahn Duderstadt vor knapp 20 Jahren mit Spielern wie Anders Eliasson (Schweden), Jakab Sibalin (Ungarn) & Co. in der 2. Bundesliga gespielt hat, wird manchem langjährigen Jahn-Begleiter wehmütig ums Herz. Doch der Lauf der Dinge ist auch im Handball nicht an Emotionen und Romantik geknüpft, sondern knallhart an die Finanzen.

Mit dem eventuell zehnten Heimsieg könnte Jahn noch Nachbar Rosdorf einen Gefallen tun und der HG zu Platz zwei verhelfen. Falls sie selbst in Helmstedt gewinnt.

HF Helmstedt-Büddenstedt – HG Rosdorf-Grone. Für die HG steht also auch durchaus noch etwas auf dem Spiel. „Beim 24:20 haben wir uns aber schon zuhause schwer getan gegen Helmstedt“, erinnert sich Trainer Gernot Weiss. „Damals haben wir über die Abwehr gewonnen.“ Nach dem sehr guten Auftritt gegen Spitzenreiter Nienburg ist der Coach aber auch weiterhin zuversichtlich.

Sehr bedauert er den Abgang von Gerrit Kupzog, der sich dem Hessen-Oberligisten TuS Griesheim (bei Darmstadt) anschließen will, wo er bereits mittrainiert. „Ich verzichte ungern auf Gerrit, er ist ein wichtiger Mann in unserem Team.“ Die ständige Pendelei zwischen Studienort Darmstadt und Handball-Spielort Göttingen/Rosdorf ist aber auf Dauer zu viel.

Nach Kupzogs Abgang, Aaron Frölichs Rückzug (Knieprobleme) und Konstantin Königs achtmonatiger studienbedingter Abwesenheit wollen die HGer neben Maximilian Zech (Alfeld, früher Moringen) und Jan-Philipp Nass (Duderstadt) noch „ein, zwei Leute für den Rückraum“, so Weiss, holen. (haz/gsd-nh)

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