Handball-Oberliga Männer: Duderstadt erwartet Tabellenvorletzte Alfeld / Rosdorf reist nach Wittingen

Jahn will die Kletter-Tour fortsetzen

Immer wichtiger im Duderstädter Rückraum: Jahns Finn Kreitz (am Ball) gegen Mündens inzwischen verletzten Christian Grambow und TG-Torwart Alexander Klocke. Foto: Jelinek/gsd

GÖTTINGEN. Mit zwei Teams aus dem unteren Tabellenbereich bekommen es Duderstadt und Rosdorf-Grone am Samstag in der Handball-Oberliga der Männer zu tun.

TV Jahn Duderstadt – SV Alfeld (Sa., 18 Uhr). Durch vier Siege in Folge – drei davon zuhause – sind die Eichsfelder wieder nach oben gerutscht und jetzt Sechster. Dabei mussten sie zuletzt mit Jan-Philipp Nass (Innenbandriss) und Mark Tetzlaff auf zwei Leistungsträger verzichten. „Tetze“ lässt jetzt auch noch eine MRT-Untersuchung machen, ob die Strecksehne in einem Finger auch wirklich gerissen ist.

Alfeld ist mit nur vier Siegen in 18 Spielen und 9:27 Zählern auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen und hat mit nur 3:13-Punkten auswärts bei nur einem Erfolg in Himmelsthür eine äußerst magere Bilanz.

Zu schaffen macht den Jahner, die im neuen Jahr 10:2-Punkte holten, derzeit eine Grippewelle. Nicht nur Carlos Swoboda lag Anfang der Woche flach. „Hoffentlich kriegen wir am Samstag acht, neun Feldspieler zusammen“, befürchtet Teammanager Ekki Loest das „letzte Aufgebot“.

VfL Wittingen – HG Rosdorf-Grone (Sa., 17.15 Uhr). Beide Halbzeiten gegen ersatzgeschwächte Hildesheimer klar gewonnen – und trotzdem war Rosdorfs Coach Gernot Weiss wieder nicht gänzlich zufrieden. Ihn störte der (teilweise) Schlendrian in der zweiten Hälfte, der keine gute Vorbereitung auf die Partie bei Aufsteiger Wittingen gewesen sei. „Da haben wir es verpasst, uns Sicherheit und Vertrauen für das Spiel in Wittingen zu holen“, kritisiert der HG-Coach

Mit 13:23 Punkten ist der VfL aber auch nur Tabellen-Dreizehnter, weist zuhause durchwachsene 11:7-Zähler auf. „Aber nur Vorsfelde und Hameln haben in Wittingen gewonnen. Zuhause ist der VfL eine Macht“, warnt Weiss. Zumal man in Wittingen auch ohne Handball-Harz („Patte“) spielen muss. Rosdorf holte zuletzt aber starke 9:1-Zähler und gewann fünf von acht Auswärtsspielen. (haz/gsd)

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