Hallenfußball

JFG Weser-Schwülme: Gezeigt, dass es auch gegen Höherklassige geht

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Beim Sparkasse & VGH-Cup 2020 dabei: Die JFG Weser-Schwülme. 

In helle Aufregung hatte die erstmalige Einladung zum internationalen Sparkasse & VGH Cup die A-Junioren in Heisebeck, in Fürstenhagen, in Offensen versetzt.

„Die Handys standen nicht mehr still“, erinnert sich Sven Glatter, Trainer der Jugendfußballgemeinschaft (JFG) Weser-Schwülme. Und als dann noch bei der Auslosung der FC Fulham, Dauergast Hannover 96 und auch der Bundesliga-Nachwuchs von Borussia Mönchengladbach gezogen wurde, war die Freude umso größer.

„Natürlich hätten die Jungs auch gern gegen Manchester United gespielt, aber auch so sind wir mit der Auslosung mehr als zufrieden“, sagt Glatter, der zusammen mit Lars Dittrich die JFG trainiert. Derzeit sind die Weser-Schwülmer in der Northeimer Kreisliga Spitzenreiter vor der JSG Weper, gegen die die JFG in der VR Bank-Gruppe in der Lokhalle am Donnerstag, den 9. Februar um 21.30 Uhr trifft. Das erste Spiel jedoch bestreitet Weser-Schwülme am selben Tag um 17.30 Uhr gegen den Zweitliga-Nachwuchs von Hannover 96.

Wie groß sind denn die Chancen, den so wichtigen vierten Platz zu belegen, um die Zwischenrunde zu erreichen? „Wir wissen, dass Weper auch Fußball spielen kann. Weper ist ja unser direkter Konkurrent um die Meisterschaft in der Kreisliga“, sagt Glatter. Schwer sei einzuschätzen, wie sich sein Team gegen die beiden Bezirksliga-Teams der SVG Einbeck und der JFV Rhume-Oder schlägt.

„Aber in diversen Testspielen gegen höherklassige Vereine vor allem auch in der Halle haben wir zum Beispiel bei der letztjährigen Hallen-Bezirksmeisterschaft als Sieger der Kreismeisterschaft denen die Stirn geboten, den einen oder anderen Nadelstich gesetzt“, sagt Glatter. Seine Mannschaft werde sich sicherlich nicht verstecken, und vieles sei eben auch von der Tagesform abhängig.

Man habe sich auch sehr gut auf diesen Cup vorbereitet. „In Bodenfelde haben wir in der Halle trainiert“, berichtet Glatter. Doch die Möglichkeit, auf Kunstrasen, der ja in der Lokhalle ausgelegt ist, hat die JFG nicht genutzt. „Wir hatten das Angebot, im Ballhaus in Reinhausen zu trainieren, konnten aber diese Möglichkeit terminlich nicht wahrnehmen, da mein Trainerkollege Dittrich und ich beruflich auch im Schichtdienst arbeiten“, so der JFG-Coach.

Die Hälfte des Teams sind A-Junioren, die Hälfte B-Junioren. „Wir mussten die B-Junioren in die A-Jugend hochziehen, sonst hätten wir kein A-Junioren-Team melden können und mussten so auch darauf verzichten, für die laufende Saison eine B-Jugend zu melden“, weist Glatter auf das große Problem des Fußball-Nachwuchses hin.

Hoch im Kurs der JFG-Jungs ist international Manchester United, national gibt es aber viele Fans von Borussia Mönchengladbach und Hannover 96.  gsd

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