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Jubel bei SVG Göttingen, Debakel für Sparta Göttingen

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Mit dem Knie voran: Spartas Abdelhafiz Dalil im Zweikampf mit Wolfernbüttels Carl-Lennart Stoever.
Mit dem Knie voran: Spartas Abdelhafiz Dalil im Zweikampf mit Wolfernbüttels Carl-Lennart Stoever. © A.T. da Silva/gsd

Die SVG Göttingen legte bereits am Samstag in der Fußball-Landesliga einen 5:2-Sieg beim SV Lengede vor.

Göttingen – Nicht nachlegen konnte der TSV Landolfshausen/Seulingen bei der TSG Bad Harzburg, wo es eine 2:5-Pleite gab. Sparta Göttingen hingegen konnte nicht nachlegen und verlor klar mit 1:8 gegen den MTV Wolfenbüttel.

SV Lengede - SVG Göttingen 2:5 (1:3). Mit seinen Saisontreffern neun, zehn und elf trug Steen Zimmermann erheblich zum 5:2 der Gäste bei, die zwar nach einem frühen Tor von Michele Fassa mit 0:1 (10.) in Rückstand gerieten. „Wir haben eine Mega-Reaktion gezeigt nach dem 0:1“, freute sich SVG-Trainer Dennis Erkner. Denn Zimmermann glich schon zehn Minuten später aus, erzielte in der 41. Minute die 2:1-Führung, die nur eine Minute später Steffen Doll zum Pausenstand von 3:1 ausbaute. Nach genau einer Stunde besorgte Zimmermann mit seinem dritten Tor die Vorentscheidung zum 4:1. Dominik Franke konnte zwar noch einmal auf 2:4 verkürzen, doch zwei Minuten vor dem Schlusspfiff machte Nikolas Krenzek mit seinem dritten Saisontor zum 5:2 den Sieg perfekt. „Wir hätten sogar höher gewinnen können, haben zwei Mal das leere Tor nicht getroffen“, hielt sich der Erkners Ärger darüber aber in Grenzen.

Tore: 1:0 Fassa (10.), 1:1 Zimmermann (20.), 1:2 Zimmermann (41.), 1:3 Doll (42.), 1:4 Zimmermann (60.), 2:4 Franke (72.), 2:5 Krenzek (88.).

Sparta Göttingen - MTV Wolfenbüttel 1:8 (0:4). Bereits zur Pause war diese einseitige Partie entschieden, denn da legte der Favorit und Tabellenzweite schon ein 4:0 vor. Aufsteiger Sparta wartet damit nun bereits seit zehn Spielen, die alle verloren gingen, auf ein Erfolgserlebnis. Tore schießen leicht gemacht– so hieß die Devise für die Gäste von Beginn an, denn die Wolfenbütteler konnten sich durch die löchrige Sparta-Abwehr immer wieder ohne große Widerstände durchkombinieren. Davon profitierte vor allem Torjäger Carlos Christel, der sein Konto auf 17 Tore erhöhen konnte und somit die Torjägerliste in dieser Liga anführt.

Tore: 0:1 Göwecke (11.), 0:2 Christel (13.), 0:3 Göwecke (21.), 0:4 Christel (27.), 0:5 Christel (47.), 1:5 Obilici (51.), 1:6 Christel (74.), 1:7 Grosonja (82.), 1:8 Bauer (88.).

TSG Bad Harzburg - TSV Landolfshausen/Seulingen 5:2 (3:1). Nach neun Minuten sei der Matchplan des TSV „schon zusammengefallen wie ein Kartenhaus“, berichtete Trainer Florian Jünemann. „Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen, hatten wenig Zugriff wegen zu vieler Fehlpässe, die dann auch zu Kontern führten.“ Die Niederlage sei deshalb „nicht unverdient“ gewesen.

Tore: 1:0 Lindemann (9.), 2:0 Schwanecke (14.), 3:0 Schubert (23.), 3:1 Ziegner (42., FE), 4:1 Schaare (50.), 5:1 Schubert (77.), 5:2 Tappe (75.). (wg/haz-gsd)

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