Fußball-Bezirksliga 4

Junge Weender vor schwerer Saison

Die Neuzugänge beim SCW Göttingen (von links): Trainer Tomas Rusch , Mika Scheide, Jonas Pannen, Luca Uhlendorff, Leonard-Rudolf Zensen, Luke Zimmermann, David Owusu, Enno Behrens, Co-Trainer Johannes Zorn.
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Die Neuzugänge beim SCW Göttingen (von links): Trainer Tomas Rusch , Mika Scheide, Jonas Pannen, Luca Uhlendorff, Leonard-Rudolf Zensen, Luke Zimmermann, David Owusu, Enno Behrens, Co-Trainer Johannes Zorn.

Fußball-Bezirksligist SCW Göttingen steht vor keiner leichten Saison: Der 25-köpfige Kader zählt mit einem Altersschnitt von 22,5 Jahren zu den eher jüngeren Aufgeboten, und er muss sich in einer hochkarätig besetzten Vorrunden-Gruppe – Bovender SV, SG Denkershausen/Lagershausen, Sparta Göttingen, FC Sülbek/Immensen und SG Werratal – behaupten, wenn er nach dem 19. September entspannt an der Meisterschaftsrunde teilnehmen möchte.

Göttingen – SCW-Trainer Thomas Rusch macht kein Geheimnis daraus, dass er den gültigen Modus für die Bezirksliga –drei Sechsergruppen als Vorrunde und zwei Neunergruppen als Endrunden – für alles andere als sinnvoll hält. „In der Landesliga können sie mit nur einer Mannschaft weniger eine ordentliche Serie spielen, und in der Bezirksliga soll das nicht möglich sein?“ In der Frage, mit welchem Spielsystem die Mannschaft sich für die Meisterschaftsrunde qualifizieren will, hält der Weender Coach sich bedeckt: „Wir werden unser System nach Bedarf auswählen.“

Im sonntäglichen Vorrunden-Heimspiel des Sparkasse Göttingen-Cup gegen den FC Wacker Teistungen (0:4) setzten die Göttinger bis zur Pause auf ein 4-4-2 mit den Neuzugängen Leonard Zensen (vom Nikolausberger SC) und Luke Zimmermann (von Puma Göttingen) als Sturmspitzen. Ob das Zukunft hat, ist nach nur einem Spiel nicht zu sagen, zumal es am Sonntag im Weender Mittelfeld (beim Anpfiff: Japer Frohn, Maikel König, Paul Grothoff, Jonas Pannen) zu viele unnötige Ballverluste gab.

Rusch kritisierte nach dem Abpfiff die unzureichende Chancennutzung seiner Elf, wobei wirklich gute Chancen aber ohnehin Mangelware waren: Vor der Pause ein Kopfball ans Außennetz (37.) und Frohns Schuss an die Latte (40.), nach der Pause kam Pannen bei einem Zensen-Pass um einen Schritt zu spät (48.), und nach einer Ecke (52.) reichte es nur zu einem Kopfballaufsetzer auf das Tornetz.

Das 0:4 handelte der SCW sich ein, weil die defensive Viererreihe – beim Anpfiff: Luca Uhlendorff, Vincent Schnurr, Louis Westerkamp und Mike Strauss – sich immer wieder von langen Bällen aushebeln ließ. Zudem bekam niemand Wacker-Torjäger Florian Kellner (alle vier Tore!) in den Griff, der mal als „Neuner“ im Strafraum auftauchte und mal als Linksaußen über den Flügel kam.

Bis zum Saisonstart (15. August: Bezirkspokal in Sülbeck und 22. August Punktrunde in Denkershausen) wartet noch viel Arbeit auf das Weender Trainergespann. Der nächste Test ist das Spiel beim TSV Landolfshausen/Seulingen (1. August, 15 Uhr, in Seulingen).  (zdz)

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