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Kann die SVG Göttingen den SSV Nörten-Hardenberg stoppen?

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(Zu)packende Szene aus dem Pokalfight: Der Nörtener Lucas Duymelinck (rechts) greift einen SVGer an, hinten sieht Nils Hillemann zu.
(Zu)packende Szene aus dem Pokalfight: Der Nörtener Lucas Duymelinck (rechts) greift einen SVGer an, hinten sieht Nils Hillemann zu. © Ottmar Schirmacher

Das Topspiel am Doppelspieltag der Fußball-Landesliga steigt am Montag am Sandweg: Die SVG Göttingen erwartet den SSV Nörten-Hardenberg.

Göttingen – Doppelspieltag aufgrund des Tages der Deutschen Einheit (3. Oktober) in der Fußball-Landesliga. Dabei ragt zweifellos das Derby des noch ungeschlagenen SSV Nörten-Hardenberg bei der SVG Göttingen am Montag heraus.

SVG vs. Nörten

Sicherlich gilt die ganze Konzentration der Schwarz-Weißen dem Spiel gegen den SSV Nörten-Hardenberg. Dennoch warnt SVG-Trainer Dennis Erkner davor, dass die Partie in Braunschweig-Lehndorf am Samstag um 15 Uhr kein Selbstgänger ist. „Auch in dieser Partie müssen wir hellwach sein“, sagt Erkner.

Unter der Woche hatten einige Spieler, die dann auch beim Training gefehlt haben, mit Erkältungssymptomen zu tun. Allerdings liegt bei keinem Spieler ein Coronafall vor. Daher hofft Erkner, dass sich die kleinen Malessen bei allen Spielern zumindest bis zum Spiel am Montag um 14.30 Uhr gelegt haben.

Für Erkner stehen die Nörtener da, wo er sie auch vor der Saison vermutet hat.„Der SSV verfügt über die besten individuellen Spieler in dieser Liga“, begründet er seine Einschätzung über diesen Gegner. Dennoch habe sein Team die Pokalniederlage nun im Punktspiel wieder gutzumachen. Zudem wollen die Gastgeber den Kontakt zur Tabellenspitze nicht verlieren. Da wären sechs Punkte an diesem Wochenende sicherlich Gold wert.

SC Hainberg

Der noch immer sieglose Tabellenletzte SC Hainberg wartet noch immer auf den ersten Dreier. Der soll nun heute um 14.30 gegen den Aufsteiger VfL Wahrenholz, der indes auch erst einen Sieg auf der Habenseite verbuchen konnte, endlich gelingen, um nicht schon frühzeitig den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren. Ob das Team von Trainer Oliver Hille auch beim schwächelnden SSV Kästorf (zuletzt 2:4 in Northeim) am Montag um 14.30 Uhr auch punkten kann, bleibt abzuwarten.

TSV Landolfshausen/S.

Bisher drei Heimspiele mit drei Niederlagen – eine Katastrophenbilanz. Diese will das Team von La/Seu-Trainer Florian Jünemann nun unbedingt am Samstag um 16 Uhr gegen den noch sieglosen TSC Vahdet Braunschweig beenden. Dabei hofft Jünemann, auf einen etwas größeren Kader als den von 13 Spielern bei vergangenen 3:0-Sieg in Wahrenholz zurückgreifen zu können. Da hatte sich Jünemann selbst eingewechselt. Seine bisherige Auswärtsstärke mit bisher drei Siegen will der TSV auch am Montag beim titelambitionierten MTV Wolfenbüttel unter Beweis stellen.

Sparta Göttingen

Einen Tag mehr Pause hat Sparta Göttingen, das bereits am Freitagabend zum Göttinger Derby bei 05 antrat (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet). Auch Reisestrapazen bleiben den Spartanern erspart. Am Montag (14.30 Uhr) kommt die Reserve von Eintracht Braunschweig II an den Greitweg. Gegen die Eintracht hoffen die Spartaner darauf, endlich ihre Heimschwäche ablegen zu können. Erst ein Sieg in vier Spielen gelang dem Aufsteiger auf eigenem Platz.

Göttingen 05

Nach dem Derby gegen Sparta am Freitagabend müssen die 05er am Montag um 14.30 Uhr beim BSC Acosta ran. Die Braunschweiger holten zuhause in fünf Spielen erst vier Punkte, scheinen also auf eigenem Platz anfällig zu sein. Genauso dürftig sieht allerdings auch die Auswärtsbilanz der 05er aus mit nur einem Sieg, einem Unentschieden, aber zwei Niederlagen. Da ist für die Mannschaft von Trainer Jozo Brinkwerth nicht jede Menge Luft nach oben.

Eintracht Northeim

Auch Oberliga-Absteiger Eintracht Northeim muss am langen Wochenende nach zuletzt 16 von 18 Punkten zwei Mal ran. Am Samstag (12.30 Uhr) geht es zum Spitzenspiel zu Tabellenführer und Aufstiegsfavorit SSV Vorsfelde. Am Montag (14 Uhr) kommt der Tabellendritte MTV Wolfenbüttel an den Rhumekanal.

Von Walter Gleitze, Andreas Arens und Helmut Anschütz

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