Wie Melanie Zimmermann den Great Barrier Run 2017 in Göttingen überstand

Great Barrier Run 2017: HNA-Redakteurin mischte mit

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Schlammiger Spaß auf der Wasserrutsche: Vor allem, wer die Rutschpartie bäuchlings antrat, hatte besonders viel von dem nass-schlammigen Rasen. 

Göttingen. Der Mensch sucht sich bekanntlich gern neue Herausforderungen. Meine war am vergangenen Wochenende die Teilnahme am Great Barrier Run 2017 (GBR). 

Die Vorbereitung

Auf fünf Kilometer standen 21 Hindernisse. Keine leichte Aufgabe. Bei einem solchen Hindernislauf sollte man in der Regel nicht nur eine halbwegs gute Ausdauer haben, sondern auch ein gewisses Maß an Kraft in Armen und Beinen. Wer jetzt allerdings denkt, ich sei seit meiner Anmeldung im Juli mindestens dreimal die Woche Joggen gewesen und hätte an den übrigen Tagen der Woche CrossFit oder andere Kraftsport-Einheiten durchgezogen – weit gefehlt. Hier mal ein bisschen Fitness, da mal die paar Kilometer mit dem Rad zur Arbeit. Fertig. Laufen war ich nur an vier Abenden.

Der Lauf

Um 10.20 Uhr startete unser Team auf die 5-Kilometer-Strecke. Beim „Container Chaos“ ging es gleich zur Sache: Es durfte geklettert und heruntergesprungen werden. Menschen mit Höhenangst, zu denen ich gehöre, kostet das echte Überwindung. Überhaupt holt einen der GBR nur zu gern aus der eigenen „Comfort-Zone“, in der man aber ja bekanntlich eh nicht bleiben sollte, wenn man das Leben genießen will. Alles richtig gemacht also. Ob der eiskalte Pool, das Schlammloch, in dem fast meine Schuhe steckengeblieben wären, oder der „Dirty Bug“, wo man bäuchlings in bester Bundeswehr-Manier durch den Sand robbt. So groß die Überwindung jedes Mal aufs Neue war, soviel Spaß hat es auch gemacht

Denn jeder hilft jeden, und genau darum geht es beim GBR – Teamwork. Und wenn man ein Hindernis auslässt – was ich, zugegeben, viermal gemacht habe – dann war das eben so.

Die Nachwehen

Der berühmt-berüchtigte Tag danach. Das Hindernis „In der Nacht im Bett umdrehen“ entpuppte sich als ganz besondere Herausforderung. Muskelkater vom Nacken bis in die Waden, viele blaue Flecken und einen leicht aufgeschürften Ellenbogen – man war beim GBR vermutlich nur Zuschauer, wenn es einem hinterher nicht so geht.

Ändert das etwas an dem großartigen Gefühl, dass man hat, weil man es ins Ziel geschafft hat? Definitiv nein!. Die Freude darüber war und ist einfach größer, als alle kleinen Wehwehchen zusammen. Und einfach kann ja schließlich jeder.

Das Fazit

Kurz und (nicht ganz) schmerzlos: Es war der Hammer und hat unglaublich viel Spaß gemacht. Für unser Mädels-Team steht bereits fest: Am 15. September 2018 haben wir wieder eine Verabredung mit dem Great Barrier Run.

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