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Klassenerhalt ist vorrangiges Ziel für Aufsteiger Sparta Göttingen

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Von: Walter Gleitze

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Die Neuen bei Sparta Göttingen: (hinten v. links). Attila Kaplan, Richard Alex Rocha, Maurice Fiolka, Denny Cohrs, Gian Luca De Paduanis, Mazlum Dogan, Enrico Weiß; (vorn v. links) Christos Zlatoudis, Edward Obilici, Onur Akyol, Jannis Knippen, Enes Köse.
Die Neuen bei Sparta Göttingen: (hinten v. links). Attila Kaplan, Richard Alex Rocha, Maurice Fiolka, Denny Cohrs, Gian Luca De Paduanis, Mazlum Dogan, Enrico Weiß; (vorn v. links) Christos Zlatoudis, Edward Obilici, Onur Akyol, Jannis Knippen, Enes Köse. © Hubert Jelinek/gsd

Sie trudelten peu à peu auf der Bezirkssportanlage am Greitweg, der Heimat von Landesliga-Aufsteiger Sparta Göttingen, ein, denn beruflich bedingt war die angesetzte Uhrzeit von 17.30 Uhr für einige Spieler für die Vorstellung und den Fototermin sehr eng getaktet.

Göttingen – So kam eben wegen seines Jobs Miguel Bodenbach als Letzter und reihte sich in das Mannschaftsfoto ein.

„Wir sind noch am Anfang der Vorbereitung. Insofern ist es nicht ganz einfach, sich jetzt schon ein Bild darüber zu machen, welche unserer zehn Neuzugänge auch einschlagen werden“, sagt Sparta-Trainer Enrico Weiß. Der 47-jährige ehemalige Stürmer bei den Spartanern hat mit dem Ex-Northeimer Richard Alex Rocha, der schon in den Vorbereitungsspielen seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt hat, einen Spieler ausmachen können, der sich in den Vordergrund gespielt hat und somit eine echte Verstärkung sein kann.

„Ich erwarte allerdings von den Neuen, dass sie alles geben und sich dann ebenfalls als Verstärkung für unser Team herauskristallisieren. Wir wissen aber auch, dass wir schmerzliche Abgänge haben, die erst einmal schwer zu ersetzen sind – so die beiden Kreißig-Brüder“, sagt Weiß, nennt aber unter anderem die beiden Ex-05er Edward Obilici und Cristos Zlatoudis, denen er zutraut, die durch die Abgänge entstandenen Lücken schließen zu können.

Klar sei allerdings auch, dass die Landesliga eine andere Nummer als die Bezirksliga ist. „Aber wir wollen das Abenteuer angehen. Im Finale des Sparkasse Cups (Sparta verlor 1:5 gegen die SVG Göttingen, die Red.) sind wir den Erwartungen nicht gerecht geworden. Aber wenn die SVG nicht Erster oder Zweiter wird, ist es meiner Meinung nach ein Versagen“, so der Sparta-Coach, denn es habe sich gegenüber der Oberliga-Mannschaft bei der SVG aus der letzten Saison personell kaum etwas verändert. „Wir werden vom ersten Spieltag an um den Klassenerhalt spielen. Wir müssen vor allem den Kampf gegen die Mannschaften, mit denen wir auf Augenhöhe spielen, annehmen.“

Rückkehrer Denny Cohrs – er spielte in der Saison 2016/17 schon einmal für Sparta – will einfach noch mal hoch spielen, diese Chance noch einmal wahrnehmen. „Leider ist es mit Bilshausen zu Ende gegangen, sonst wäre ich wohl in Bilshausen weiter geblieben“, bedauert er den Rückzug von Bilshausen aus der Bezirksliga. Er habe nun bei Sparta den Anspruch, auch die Nummer eins zu sein, „letztlich aber entscheidet das der Trainer“, weiß der 36-jährige Keeper. Wie auch für den Trainer ist für Cohrs das Ziel Klassenerhalt, „den ich auf jeden Fall sehe. Auf die vielen Derbys freue ich mich am meisten, was auch ein Grund ist, dass ich zu Sparta gewechselt bin, denn so viele Derbys hat man eher selten“, freut sich Cohrs auf die Derbys unter anderem gegen die SVG, gegen Göttingen 05 oder auch gegen den SC Hainberg.  (Walter Gleitze/gsd)

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