Vielseitigkeitsreiten: Ehepaar Ostholt am erfolgreichsten mit jeweils Platz eins

Klimke zweimal auf Rang zwei

Zweimal verweigert: Das Pferd Cicereo von Olympiasieger Frank Ostholt am Wassergraben. Foto: Jelinek/gsd

Holzerode. Ganz im Zeichen des Vielseitigkeitsreitens – früher noch bekannt unter dem Begriff „Military“ - stand der kleine Ort im Landkreis Göttingen am vergangenen Wochenende.

Zum vierten Mal hatte der Reitverein Holzerode zu diesem Zwei-Sterne-Turnier des CIC*1 und CIC2* eingeladen. Teilnehmer aus immerhin neun Nationen hatten Pferde gemeldet. Unter anderem waren auch die deutschen Mannschafts-Olympiasieger von Peking 2008, Ingrid Klimke und Frank Ostholt, am Start.

„Nach dem Mekka der Vielseitigkeitsreiter in Luhmühlen ist Holzerode sicherlich das zweitwichtigste Turnier dieser Art in Norddeutschland“, sagt RV-Pressesprecherin Dr. Ulrike Libal nicht ohne Stolz. Gleichwohl seien in Holzerode eher die Nachwuchspferde am Start gewesen, zumal in Luhmühlen bei dessen Turnier eine Woche zuvor immer die besten Tiere geritten werden, klärt Libal auf.

Über 300 Pferde gingen am Start. „Das bringt uns an die Grenze des Leistbaren“, meinte Libal. Am Samstag hatte es noch geregnet, was, so die Pressesprecherin, für das Geläuf eher positiv war. Der Charme dieses Turniers liegt zudem darin, dass sich die Zuschauer im Gelände frei bewegen können. Zwar sollten sie schon darauf achten, die Wege der Pferde nicht zu kreuzen, aber Zusammenstöße hatte es nicht gegeben, zumal Hindernisrichter kontrollierten.

Klimke zweimal auf zwei

Am Sonntag, dem zweifellos interessantesten der zweieinhalb Turniertage, ging es ins Gelände über 2750 m in einer zu erreichenden Bestzeit von 5:18 min. und der Höchstzeit von 10:36 min. beim CIC1* mit 18 Hindernissen und über 3100 m  in einer zu erreichenden Bestzeit von 5:39 min. und der Höchstzeit von 11:18 min. beim CIC2* mit 20 Hindernissen.

Mit seinem Pferd Cesar V gewann Frank Ostholt die CIC1*-Prüfung international vor Ingrid Klimke auf Weiße Düne. Klimke eroberte sich in der höchsten Prüfung, der CIC2* international, auf Zilia D ebenfalls Rang zwei. Hier gewann die Ehefrau von Ostholt, Sarah Algotsson-Ostholt. Lokalmatadorin Lena Rindermann aus Billingshausen belegte beim CIC1* den 22. Rang auf Maniac 4, war damit aber nicht platziert, da es lediglich 15 Platzierte gab. (wg/gsd)

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