32. Bovender Hallen-Fußballturnier: Außenseiter FC Lindenberg-Adelebsen siegt

SVG kräftig in die Suppe gespuckt

So jubeln Sieger: Die Spieler des Kreisligisten FC Lindenberg-Adelebsen freuen sich über den unerwarteten Erfolg beim 32. Bovender Fußball-Hallenturnier. Foto: zje/gsd

Göttingen. Es war alles angerichtet für eine Party für den favorisierten Finalisten SVG Göttingen beim 32. Hallen-Fußballturnier. Doch Kreisligist FC Lindenberg-Adelebsen machte dem Landesligisten einen dicken Strich durch die Rechnung und gewann den Cup nach einem 4:2-Sieg über das Team von Trainer Knut Nolte.

Gleichwohl hat nicht das Team gewonnen, das den attraktivsten Fußball in der Sporthalle der IGS Bovenden gespielt hatte. Es gewann das Team, dass sich auf Minimalfußball beschränkte. Gleichwohl mussten sich die anderen Mannschaften den Vorwurf gefallen lassen, gegen das Defensiv-Bollwerk des FC Lindenberg-Adelebsen kein adäquates Mittel gefunden zu haben, dieses erfolgreich zu knacken. So genügte dem Cup-Sieger im Viertelfinale ein einziger Fehler des Bovender Keepers, um ein 1:0 über die Runden zu schaukeln. Überhaupt hatten die 450 Zuschauer das Gefühl, dass Lindenberg nicht unbedingt am eigenen Spielaufbau interessiert war, sondern fast ausschließlich auf grobe Schnitzer des Gegners wartete. So auch im Finale, als die SVGer mit 1:0 durch den immer mitspielenden SVG-Torwart Florian Evers mit 1:0 in Führung gingen, selbiger dann aber den Ball gegen Roland Gues vertändelte, und schon hieß es 1:1, dem die Lindeberger erneut nach krassen SVG-Patzern das 2:1 durch Nils Fiege und das 3:1 durch Maxi Dominioni folgen ließ. Evers schaffte zwar noch den 2:3-Anschlusstreffer, doch als der als bester Spieler ausgezeichnete Ali Ismail eine Zweiminutenstrafe erhielt, war die Niederlage der SVG besiegelt.

Den dritten Platz holte sich die SG Lenglern, die im Halbfinale den Lindenberger Minimalisten ebenfalls 0:1 unterlag, mit einem 2:1-Sieg nach Neunmeterschießen gegen Sparta Göttingen. Als bester Torwart wurde Florian Borrs von Sparta ausgezeichnet. Der hielt auch prima, doch seine donnernden Schüsse aus der zweiten Reihe hätte er sich sparen können. Dabei gelang ihm ohne „Bolzerei“ ein schönes Tor im Fallen zum zwischenzeitlichen 3:3 im Viertelfinale gegen den Vorjahressieger SC Hainberg II. (wg/gsd)

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