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Landesliga oder Bezirksliga: Team entscheidet über Hainberg-Rettung

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Von: Walter Gleitze

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Riesenjubel: Nach dem 5:1-Sieg gegen Bad Harzburg freuen sich Mannschaft, Trainer und Betreuer über den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga. 2
Riesenjubel: Nach dem 5:1-Sieg gegen Bad Harzburg freuen sich Mannschaft, Trainer und Betreuer über den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga. 2 © Hubert Jelinek/gsd

Der SC Hainberg ist durch einen souveränen 5:1 (3:1)-Sieg gegen die erschreckend schwache TSG Bad Harzburg am letzten Spieltag in der Fußball-Landesliga über dem Strich gelandet.

Göttingen – Die Hainberger haben sich am letzten Spieltag quasi in letzter Sekunde den Klassenerhalt gesichert, weil parallel der direkte Mitabstiegskonkurrent Vahdet Salzgitter eine herbe 0:6-Klatsche beim Meister und Oberliga-Aufsteiger FSV Schöningen erlitt. Ob allerdings die Hainberger auch weiterhin in der 6. Liga spielen wollen, hängt, so will es der Vorstand um Klubchef Jörg Lohse, davon ab, für welche Liga sich die Mannschaft entscheidet. Also wäre auch die Bezirksliga eine Option für den neuen Trainer Oliver Hille.

Doch erst einmal freute sich der scheidende Hainberger Coach Lukas Zekas über die zweifellos starke Leistung seines Teams. „Wir hatten den Druck des unbedingt gewinnen müssens. Dem hat die Mannschaft hervorragend standgehalten und völlig verdient gewonnen“, sagte der überaus zufriedene Zekas. „Wir können jetzt einen Haken dahinter machen, denn wir haben unser Ziel Klassenerhalt erreicht“, ergänzte er und hinterlässt Hille zumindest eine Mannschaft, die den Ligaerhalt sportlich geschafft hat.

Dabei stellten die Gastgeber recht früh die Weichen auf Sieg, auch wenn die Harzburger den Führungstreffer von Lukas Lukas nach acht Minuten nur zwei Minuten später durch Sebastian Göppert nach krassem Hainberger Abwehrfehler ausgleichen konnten. Die Antwort des SC folgte sogleich auf dem Fuß, als wiederum nur zwei Minuten später Paul Mähner Harzburgs Torwart Niklas Hanns mit einem Schuss aus 18 Metern zum 2:1 düpierte. Niklas Pfitzner, selbst gefoult von Patrick Cesar-Delgado, stellte durch einen sicher verwandelten Foulelfmeter noch vor der Pause auf 3:1 – sicherlich eine Vorentscheidung.

„Wir haben weiter Dampf gemacht, haben weiter mutig die Offensive gesucht. Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, so Zekas, der sich nach 56 Minuten nach dem 4:1 durch das zweite Tor von Lukas, der aus halbrechter Position das Leder humorlos unter den Querbalken nagelte, beruhigt zurücklehnen und sich auch noch über das 5:1 durch Pfitzners ebenfalls zweites Tor nach dessen toller Einzelleistung freuen konnte.   (Walter Gleitze/gsd)

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