Fußball-Bezirksliga 4

Lenglerns Leuze und Grones Koch hoffen auf Fortsetzung

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Ganz breit gemacht: Lenglerns Roland Küs (rechts) scheitert mit dieser Riesenchance an Grones Torwart und Kapitän Dennis Koch.

Etwas mehr als eine Halbserie hatte die Fußball-Bezirksliga 4 bereits absolviert, ehe die Corona-Pause zuschlug. Der Rest steht nun in den Sternen. Darüber, ob und wie es weitergehen sollte, sowie über das bisher Erreichte, über Stärken und Schwächen ihrer Teams und über die noch zu erreichenden Ziele sprach die HNA mit den Mannschaftskapitänen des Göttinger Quintetts. Heute der zweite Teil.

SG Lenglern

Marcel Leuze, Lenglerns Mannschaftskapitän, hält es für möglich, „dass der DFB wie der englische Verband den kompletten Amateurbereich vorzeitig beendet. Ich hoffe allerdings darauf, dass es spätestens Anfang Mai weitergehen kann. Nach welchem Modus die Punktspielrunden dann beendet werden, ist Sache der zuständigen Verbandsstellen“.

Inzwischen müsse man davon ausgehen, dass es in diesem Jahr keine Sommerpause geben wird, sondern die eine Spielzeit über den 30. Juni hinaus- und damit nahtlos in die nächste übergehen könnte. Für seine eigene Elf sieht Leuze zwei Ziele: „Wir sind dabei, den Kader zu verjüngen und wollen auf diesem Weg weitergehen. Und wir wollen, wenn irgend möglich, dem verjüngten Team die Bezirksliga erhalten, die mit ihren zahlreichen Derbys überaus attraktiv ist.“

An der Torflaute – Lenglern erzielte mit 22 Toren in 16 Spielen die wenigsten in der Liga – arbeite man. Auch durch personelle Maßnahmen, die allerdings noch nicht greifen können. Den Schwächen in der Defensive (fast drei Gegentore je Spiel) werde man wohl systemisch entgegenwirken: mit einer Viererkette, vor der zwei Sechser spielen.

FC Grone

„Ich bin Sportler. Natürlich will ich die Saison zu Ende spielen – allerdings nur, wenn das ohne gesundheitliches Risiko möglich ist“, sagt Grones Mannschaftsführer Dennis Koch. Vom bisherigen Saisonverlauf sei man am Rehbach schon enttäuscht: „Eigentlich wollten wir trotz des Verlustes unseres Torjägers Maurice Taubert schon unter den ersten sechs mitspielen, aber dafür müssen wir erst unsere Defensiv-Probleme in den Griff bekommen. Und die Umstellung auf 4-3-2-1 hat noch nicht gegriffen, weil wir immer wieder umstellen mussten, sodass die Defensive noch nicht ausreichend eingespielt ist.“

Mit den vielen Platzverweisen ist man beim FC alles andere als zufrieden. Es fehle viel zu oft an der nötigen Disziplin. Und mitunter auch an der Cleverness, zu wissen, wann man – und wo man –ein Foul machen darf oder muss. „Das wird aber besser werden“, setzt Koch auf den Lernprozess. In der Offensive müsse man das Duo Zimmermann-Waas noch mehr aus dem Mittelfeld unterstützen, um so Lücken für den Abschluss zu schaffen. Dass man am Saisonende den Klassenerhalt geschafft haben wird, ist für Koch keine Frage.  zdz

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