1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Göttingen

Meistertitel für Eckhardt-Noack und Crowder

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Siegessprung im letzten Versuch: Neele Eckhardt-Noack von der LG Göttingen holte in Berlin Gold im Dreisprung mit 14,14 Meter. Foto Eibner-Pressefoto
Siegessprung im letzten Versuch: Neele Eckhardt-Noack von der LG Göttingen holte in Berlin Gold im Dreisprung mit 14,14 Meter. Foto Eibner-Pressefoto © Imago Eibner-Pressefoto

Erfolgreicher Samstag für zwei Sportlerinnen aus Göttingen: Bei den „Finals 2022“ in Berlin holten sich Dreispringerin Neele Eckhardt-Noack und Jennifer Crowder im 3x3-Basketball deutsche Meistertitel!

Berlin/Göttingen – Vor allem Eckhardt-Noack machte es richtig spannend beim Dreisprung im Olympiastadion. Im zweiten Versuch landete die Titelverteidigerin bei 13,97 Meter. Im vierten Versuch schaffte ihre Dauerrivalin Kristin Gierisch (Bayer 04 Leverkusen) dann genau 14 Meter – Meistertitel futsch für die für die LG Göttingen startende Eckhardt-Noack? Nein! Nervenstark zeigte sie sich dann im sechsten und letzten Versuch. Mit viel Power sprang sie auf die Top-Weite von 14,14 Metern. Der Sieg und eben tatsächlich noch den Titel vom Vorjahr verteidigt!

Die Qualifikationsweiten für die WM in Eugene (USA, ab 15. Juli) und die Heim-EM in München (ab 15. August) hatte die jetzt dreifache deutsche Meisterin schon vorher in der Tasche, nachdem sie in Madrid vor einer Woche mit 14,48 Metern eine Weltklasse-Weite gesprungen war.

Eckhardt-Noacks LG-Klubkameradin Kira Wittmann verpasste Bronze um zwei Zentimeter. Sie schaffte mit 13,76 Metern eine neuen persönliche Bestleistung, doch die Dritte Jessie Maduka (TV Wattenscheid) landete bei 13,77 Meter. Zweite wurde Kristin Gierisch (Leverkusen) mit 14,00 Meter.

Am Samstagnachmittag hatte bereits Jenny Crowder Gold geholt im 3x3-Basketball. Mit dem Team „Düsseldorf LFDY“ schlug die bisherige Kapitänin von Bundesliga-Absteiger BG 74 Göttingen das Team „Düsseldorf Flingern“ im Finale 19:11. Crowder stand am längsten auf dem Feld und erzielte mit sieben die meisten Punkte für ihr Team, zu dem mit den Bundesliga-Spielerinnen Theresa Simon (zuletzt BC Marburg) und Klaudia Grudzien (zuletzt SV Halle/Saale) noch zwei weitere ehemalige BG 74-Spielerinnen zählten. Vierte im Team war Ama Degbeon (früher ebenfalls Marburg).

Das zweite Göttinger Team „3x3 Göttingen Ballers“ mit Meike und Annika Oevermann, Lea Kentzler und Theresa Kretschmar belegte Platz vier.

Bereits am Freitag hatte das Ehepaar Manuela und Stephan Stender vom ASC 46 Göttingen mit dem Blankbogen die Goldmedaille geholt.  (haz/gsd)

Auch interessant

Kommentare