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Möllers trifft beim 9:1 vier Mal für die SVG, Polizei-Einsatz beim Brauhaus-Cup

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In Torlaune: Der SVGer Robin Möllers (am Ball gegen Dransfelds Nikolas Malecha) traf im Auftaktspiel vier Mal. Hinten Dransfeld Alexander Reichardt.
In Torlaune: Der SVGer Robin Möllers (am Ball gegen Dransfelds Nikolas Malecha) traf im Auftaktspiel vier Mal. Hinten Dransfeld Alexander Reichardt. © Hubert Jelinek/gsd

Das war ein Auftakt nach Maß für die SVG Göttingen! Im ersten Spiel des zweiten Tages beim 32. Einbecker Brauhaus-Cup in der S-Arena fertigte der Landesligist den DSC Dransfeld mit 9:1 ab.

Göttingen – Als vierfacher Torschütze ragte dabei Robin Möllers heraus. Justin Taubert traf drei Mal und Mathis Mühlhaus zwei Mal.

Die Dransfelder verloren auch ihr zweites Match haushoch: Gegen den SV Groß Ellershausen-Hetjershausen gab es ein 1:10-Debakel. Zwei Siege fuhr dagegen die SG Lenglern ein. Der Bezirksligist bezwang Groß Ellershausen mit 7:2, zwei Tore steuerten jeweils Niko Kerbs und Marcel Leuze bei.

Spannender ging es in zwei weiteren Partien zu: Die SG Niedernjesa führte schon 4:2 gegen den RSV Göttingen 05, der dann aber noch vier Treffer erzielte zum 6:4-Erfolg.

Landesliga-Schlusslicht SC Hainberg enttäuschte auch in der Halle: Gegen Lenglern lag man 0:5 hinten, doch die Aufholjagd führte lediglich noch zum 4:5-Endstand. Der SSV Nörten startete mit einem glücklichen 5:4 gegen Nidernjesa in den Cup.

Polizei-Einsatz beim Brauhaus-Cup

Sportlich verliefen die Spiele des ersten Turniertages beim Einbecker Brauhaus Cup auf überschaubarem Niveau. Für viele Zuschauer gab es (wieder einmal) zu viel Gebolze statt filigraner Technik.

Hinter den Banden sorgte ein Polizei-Einsatz für Aufsehen. Nach Augenzeugenberichten waren mehrere Polizeiwagen vor der S-Arena. Die Veranstalter bemängelten im Beisein der Sicherheitsfirma HKS, der die Ausrichter das Hausrecht übertragen hatten, dass die circa 50 lautstarken und wie immer sangesfreudigen Fans von Göttingen 05 Fahnenstangen in die Halle geschmuggelt haben sollen, obwohl diese nicht erlaubt seien, da sie „waffenähnliche Gegenstände“ darstellten. Nun schienen die 50 05-Fans, die immerhin für Ticket-Einnahmen von mehr als 400 Euro für den Veranstalter sorgten, alles andere als auf Krawall gebürstet zu sein.

Nach einigem Hin und Her und Austausch der Turnierveranstalter-Chefs Lutz Renneberg (FC Grone) und Thorsten Tunkel (SVG Göttingen) einigte man sich auf den Kompromiss, dass die 05-Fans, die Toilettenwände beschmierten, ihre Fahnen(stangen) bei den Spielen ihres Klubs schwenken dürfen.

05-„Ur-Fan“ Gerda Brocks kritisierte die vermeintliche Überreaktion: „Der Veranstalter Herr Renneberg und der Sicherheitsverantwortliche waren nicht bereit, von ihrer Haltung abzuweichen. Nicht nur 05-Fans waren fassungslos über diese unglaubliche Aktion.“ Bleibt abzuwarten, ob die 05-Fans am Final-Freitag wiederkommen. gsd

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