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MTV Rosdorf erwartet HSG Plesse: „Motivation und Disziplin“

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Mitten durch: Plesses Beke Hartig (am Ball) gegen Rosdorfs Teresa Neidthardt (links) und Julia Wedemeier. Links im Hintergrund MTV-Trainer Sascha Heiligenstadt.
Mitten durch: Plesses Beke Hartig (am Ball) gegen Rosdorfs Teresa Neidthardt (links) und Julia Wedemeier. Links im Hintergrund MTV-Trainer Sascha Heiligenstadt. © Hubert Jelinek/gsd

Derbyzeit in der Handball-Oberliga der Frauen! In der Rosdorfer Sporthalle am Siedlungsweg treffen am Samstag der heimische MTV und die HSG Plesse-Hardenberg aufeinander. Der Anpfiff ist für 15.30 Uhr vorgesehen.

Rosdorf/Nörten/Bovenden - Mit zwei Derbys endet für den MTV Rosdorf die Saison 2021/2022. Vor dem Finale beim Northeimer HC am 1. Juni geht man zumindest auf dem Papier als Favorit in das Nachbarschaftsduell. Gerade in solchen Spielen ist die Tabellensituation aus Sicht von Sascha Heiligenstadt eher zweitrangig. „Entscheidend sind Motivation, Disziplin und Emotionen. Das macht die Vorbereitung auch so schwierig“, beschreibt der MTV-Coach die Ausgangslage. Wichtig sei, vorauszudenken, immer einen Schritt schneller zu sein als der Gegner. „Und es wird nicht alles funktionieren. Aber auch dann müssen wir an uns glauben.“ In der Abwehr müsse man sich unterstützen und einander helfen, aggressiv sein. Volle Konzentration fordert Heiligenstadt im Abschluss.

Zugleich hat der Coach auch mahnende Worte parat, denn Plesse habe viele Partien lange offengehalten. „Wenn es der HSG gelingt, ihre Leistung über die vollen 60 Minuten abzurufen, dann kann es für uns auch in eigener Halle gefährlich werden“, sagt Heiligenstadt, der auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. „Ich freue mich drauf und die Spielerinnen auch.“ Verabschiedet werden am Samstag Clara Ulrich und Alena Linze. Gleiches gilt auch für Malin Gerke, die dem Verein aber in anderer Funktion erhalten bleibt.

Heiligenstadts Kollege auf der anderen Seite rechnet mit einer hoch motivierten Heimsieben. „Der MTV wird im letzten Spiel vor den eigenen Fans noch einmal alles zeigen wollen“, vermutet Lennart Versemann. „Wir müssen das Spiel annehmen und die richtige Einstellung an den Tag legen. Damit steht und fällt unser Spiel.“

Plesses Coach bangt krankheitsbedingt noch um den Einsatz von Neuzugang Elisa Führ. Ansonsten geht die HSG gegenüber der Heidmark-Pleite unverändert an den Start. „Im Hinspiel waren wir viel zu ängstlich und haben früh resigniert. Wir müssen Kampfgeist zeigen und das Rosdorfer Tempospiel unterbinden.“   (zys)

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