Leichtathletik

Neele Eckhardt-Noack deutsche Dreisprung-Meisterin

Der Sprung zum deutschen Titel: Neele Eckhardt-Noack im Braunschweiger Eintracht-Stadion in Aktion. Die 14,26 Meter bescherten der LGerin nach der Hallen-Meisterschaft auch den Freiluft-Titel.
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Der Sprung zum deutschen Titel: Neele Eckhardt-Noack im Braunschweiger Eintracht-Stadion in Aktion. Die 14,26 Meter bescherten der LGerin nach der Hallen-Meisterschaft auch den Freiluft-Titel.

Große Freude bei Neele Eckhardt-Noack! Die inzwischen in Hannover lebende und trainierende Leichtathletin von der LG Göttingen holte sich bei den Deutschen Meisterschaften im Braunschweiger Eintracht-Stadion den Titel im Dreisprung.

Braunschweig/Göttingen – Im sechsten und letzten Versuch haute die amtierende Hallen-Meisterin noch einen richtig guten Sprung raus und landete bei 14,26 Meter im Sand. Doch bereits zuvor hatte die WM- und EM-Starterin den Titel schon sicher, denn sie lag da schon mit 14,15 Meter vorn.

Eckhardt sprang in Braunschweig eine konstant gute Serie, fing mit 13,83 Meter an, legte dann im zweiten Versuch gute 14,13 Meter nach. Der dritte Sprung endete bei 13,82 Meter, ehe die LGerin noch drei Versuche über 14 Meter hinlegte: 14,03 Meter, dann verbesserte sie sich im fünften Versuch auf 14,15 Meter, wobei sie - so die TV-Bilder - noch 24 Zentimeter liegen ließ.

Als der Sieg schon feststand, legte sie noch einmal alles in den letzten Versuch – mit Erfolg. Mit den erzielten 14,26 Meter holte sie die Gold-Medaille vor ihrer Dauer-Konkurrentin Kristin Gierisch (von Chemnitz nach Leverkusen gewechselt), die nach langer Verletzungspause noch nicht wieder an ihre Bestform anknüpfen konnte und auf 14,11 Meter kam – auf die gleiche Weite sprang Maria Purtsa (Chemnitz), die vor einem Jahr den Titel in Braunschweig holte, als Eckhardt verletzt nicht antreten konnte. Im fünften Versuch hatte Purtsa, die ihre Sprünge lautstark feierte, bis auf zwei Zentimeter auf Eckhardt aufgeschlossen. Sie wurde am Ende Dritte.

„Mein Training ist für Olympia in Tokio ausgerichtet“, sagte Eckhardt im Braunschweiger Stadion. „Aber für die deutsche Meisterschaft haben wir eine Spitze gesetzt.“

Eckhardts Göttinger Klub-Kameradin Kira Wittmann beendete den Dreisprung als Sechste. Im ersten Sprung kam sie auf 13,29 Meter, verpasste dabei nur um einen Zentimeter die Norm für die U23-EM in Tallinn (Estland) Anfang Juli. Wittmann hatte darüber hinaus in den sechs Versuchen nur zwei weitere gültige Sprünge.

Am Sonntag geht mit Merle Homeier ab 16 Uhr die dritte Athletin der LG Göttingen im Weitsprung an den Start. Sie kann hinter Ausnahmespringerin und Weltmeisterin Maleika Mihambo mit etwas Glück um Silber oder Bronze mitspringen.  (Helmut Anschütz)

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