Leichtathletik: Göttinger Dreispringerin mit solider Leistung

Neele Eckhardt-Noack Vierte bei Team-EM

Auf dem Sprung: Dreispringerin Neele Eckhardt-Noack von der LG Göttingen bei der Mannschafts-Europameisterschaft am Samstag in Chorzow.
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Auf dem Sprung: Dreispringerin Neele Eckhardt-Noack von der LG Göttingen bei der Mannschafts-Europameisterschaft am Samstag in Chorzow.

„Das war eine solide Leistung!“ So fasste Frank Reinhardt die Leistung und den Auftritt von Neele Eckhardt-Noack von der LG Göttingen bei der Mannschaft-Europameisterschaft der Leichtathleten und Leichtathletinnen in Chorzow (Polen) zusammen.

Chorzow/Göttingen – Die aktuelle deutsche Hallen-Meisterin im Dreisprung kam am vergangenen Samstag bei schwierigen äußeren Bedingungen auf Platz vier ein. Mit 13,95 Meter blieb sie allerdings unter der erhofften 14-Meter-Marke.

„Das waren wirklich keine optimalen Voraussetzungen“, berichtete Reinhardt von dem Wettkampf. „Es waren noch nicht einmal 10 Grad. Es war keine berauschende Leistung, aber eben in Ordnung.“

Eckhardt begann mit 13,89 Meter im ersten Versuch. Im zweiten erzielte sie die besagten 13,95 Meter. Der dritte Versuch war ungültig. Die vier besten Springerinnen bekamen einen zusätzlichen vierten Versuch, in dem die LGerin auf 13,63 Meter kam. Die Top-Springerinnen Ana Peleteiro (Spanien, 13,91 m) und Patricia Mamona (Portugal, 13,89 m) ließ Eckhardt hinter sich.

Den Frauen-Dreisprung gewann die Französin Rouguy Diallo mit 14,12 Metern vor Naomi Ogbeta (Großbritannien, 14,02 m) und Adrianna Szostak (Polen), die mit 13,96 Metern nur einen Zentimeter vor der schon für Olympia in Tokio qualifizierten Göttingerin blieb.

Für Eckhardt, die am Sonntag zurückflog, beginnt jetzt, so Trainer Reinhardt, der normale Vorbereitungszyklus auf die Deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende im Braunschweiger Eintracht-Stadion., wo im Dreisprung dann auch die LG-Athletinnen Merle Homeier (Weitsprung) und Kira Wittmann (Dreisprung) am Start sein werden.

Wertvolle Punkte für die Team-Wertung verlor die deutsche Mannschaft am Samstag in der 4 x 100 m-Staffel der Frauen, die den letzten Wechsel vergeigte, und 800 m-Läuferin Christina Hering, die wegen angeblicher Rempelei disqualifiziert wurde.

Insgesamt waren bei der Team-EM sieben Nationen am Start, neben Deutschland und Polen noch Großbritannien mit Nordirland, Italien, Spanien, Frankreich und Portugal.

Die Mannschafts-Europameisterschaft sicherten sich die Gastgeber aus Polen mit 181,50 Punkten vor Italien, das auf 179 Punkte kam. Dritte wurden die Briten mit 174 Punkten gefolgt von Deutschland (171).  (haz/gsd)

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