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Nörten 2:1 am Greitweg, aber Sparta fast vor Überraschung

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Gleich fällt das 1:0 für Nörten: Nörtens Nils Hillemann hat abgezogen und überwindet Spartas Keeper Marvin Brelage.
Gleich fällt das 1:0 für Nörten: Nörtens Nils Hillemann hat abgezogen und überwindet Spartas Keeper Marvin Brelage. © Ottmar Schirmacher

Wer als Zuschauer am Sonntag erst zur zweiten Halbzeit des Südniedersachsenderbys in der Fußball-Landesliga zwischen Sparta Göttingen und dem SSV Nörten-Hardenberg an den Greitweg gekommen war, hatte eigentlich nichts Besonders verpasst.

Göttingen – Allenfalls den bis dahin einzigen Höhepunkt mit dem Nörtener Führungstreffer von Nils Hillemann und eine Rettungstat von SSV-Keeper Dominik Hillemann (23.

) bei einem Heimbüchel-Schuss. Ansonsten blitzte sowohl beim SSV wie auch aufseiten der ersatzgeschwächten Spartaner nur ab und an Landesliganiveau auf.

Beim Abpfiff hatte der Tabellendritte aus Nörten mit 2:1 (1:0) das bessere Ende gegen die ihre sechste Niederlage in Folge kassierende Sparta-Elf für sich.

„Wir haben 2:1 gewonnen, das zählt. Wir haben heute vieles nicht so gemacht, wie wir es eigentlich können. Nach den ersten 20 Minuten haben wir nicht mehr so die Kontrolle über das Spiel gehabt und durch viele Ballverluste, verlorene Zweikämpfe und falsche Raumaufteilung Sparta wieder zurück ins Spiel gebracht“, waren Trainer Jörg Franzke die Schlussminuten sichtlich anzumerken.

Doch mit dem Seitentausch gestaltete sich eine völlig andere Auseinandersetzung. Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff verhinderte SSV-Kapitän Zeibig mit resolutem Einsatz im Strafraum den drohenden Ausgleich. Diese Aktion der mitunter leichtfertigen SSV-Hintermannschaft weckte bei Sparta vollends den Kampfgeist. Das Tor fiel dann aber auf der anderen Seite, als Zimmermann mit seinem zweiten Saisontor Ruhe in die eigenen Reihen bringen würde.

Diese Sicherheit währte aber nur recht kurz, denn als Adbelhafiz Dalil den zu weit vor seinem Gehäuse postierten Keeper Dominik Hillemann zum 1:2-Anschlusstreffer überlistete, witterte der Aufsteiger plötzlich seine Chance auf eine mögliche Überraschung. Nur wenige Sekunden später rollte der vom selben Schützen abgegebene Schuss nur Zentimeter am SSV-Torpfosten vorbei und auch Heimbüchel verzog nur knapp. Das sorgte auch auf der Nörtener Bank für hektische Betriebsamkeit, wo für Trainer Jörg Franzke die Uhr hätte schneller ticken können. Denn Sparta arbeitete weiter am Unentschieden.

Zwischendurch hatten auch die Nörtener noch einige Chancen unter anderem durch Armbrecht, Zimmermann und Hillemann zum vorentscheidenden dritten Treffer, doch so behielt die Partie bis zum Schlusspfiff ihre Spannung und Dramatik. Das war der Unterschied zu den ersten 45 Minuten.

Der den erkrankten Sparta-Trainer Enrico Weiß vertretende Attila Kaplan fand loben Worte für sein Team: „Der Sieg für Nörten ist nicht ganz unverdient, aber wir haben nach der schwachen ersten Hälfte alles gegeben und waren dicht an einem Unentschieden dran“.

(Ottmar Schirmacher)

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