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Nörtens Nimbus weg, SVG-Taubert wie ein Phönix aus der Asche

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Fußklammer: Der SVGer Luis Riedel (rechts) wird von Spartas Jannis-Finn Kniepen unkonventionell gestoppt.
Fußklammer: Der SVGer Luis Riedel (rechts) wird von Spartas Jannis-Finn Kniepen unkonventionell gestoppt. © Hubert Jelinek/gsd

Auffälligkeiten vom 17. Spieltag in der Fußball-Landesliga. Die Hinrunde ist damit schon Geschichte, am kommenden Wochenende beginnt schon die Rückrunde.

SSV Nörten

Im letzten Vorrundenspiel hat der SSV Nörten mit der 0:1-Niederlage gegen Titelfavorit SSV Vorsfelde seinen Heimnimbus eingebüßt. Zudem blieb der SSV im 17. Saisonspiel erstmals ohne eigenen Treffer. Dennoch waren die Nörtener gegen die Ausnahmemannschaft aus dem Wolfsburger Vorort keinesfalls chancenlos. Besonders Torhüter Dominik Hillemann dürfte sich über das letzte Vorrundenspiel ärgern, denn weil er einen Schuss nicht entscheidend ablenken konnte, kam der Tabellenführer zum Siegtreffer. Zwar ärgerlich, aber einen Vorwurf gab es nicht an den langjährigen Schlussmann, der seinem Team in der Vergangenheit manchen Punkt gerettet hat.

SVG Göttingen/Sparta Göttingen

70 Minuten lang hielt Neuling Sparta das Spiel auf dem Kunstrasenplatz am Sandweg gegen die SVG offen. Doch in der 63. Minute wurde mit Justin Taubert ein Spieler bei den Schwarz-Weißen eingewechselt, den viele gar nicht mehr auf der Rechnung hatten. Der Torschütze zum 2:1 und 4:1 gegen die Spartaner hatte sein letztes Spiel im SVG-Trikot am 7. Spieltag, dem 17. September, im Stadtderby beim 0:0 gegen Göttingen 05 im Maschpark bestritten und da nur elf Minuten gespielt, denn in der 79. Minute ist er für Julian Kratzert eingewechselt worden. „Warum Justin so lange ausgesetzt hat, war seiner Ausbildung im Justizbereich geschuldet. Da musste er häufig für einige Wochen nach Wolfenbüttel“, so die Erklärung seines Trainers Dennis Erkner. Nun aber hatte die SVG gegen Sparta Personalnot – der Grund, warum Taubert dann quasi wie Phönix aus der Asche auftauchte und wieder auf dem Platz stand – und wie!

TSV Landolfshausen/Seulingen

Aus den vergangenen sieben Spielen holte das Team von Trainer Florian Jünemann 13 von 21 Punkten und stabilisierte sich damit mit insgesamt 25 Zählern als Siebter im Tabellen-Mittelfeld. Eine Entwicklung eigentlich gegen den Trend der vergangenen Jahre, als in der Hinrunde wenig ging und die Punkte erst im Frühjahr geholt wurden. Und mit „Henne“ Ziegner (acht Treffer) und Steven Celik (6) tauchen sogar zwei TSVer in der Torschützenliste auf. Zum Rückrunden-Auftakt steht jetzt für La/Seu aber der ultimative Härtetest bevor – gegen den unbesiegten Spitzenreiter Vorsfelde.

Eintracht Northeim/SVG Göttingen

Zum Rückrundenstart gibt’s am kommenden Wochenende ausnahmsweise mal kein Derby. Das Nachbarduell zwischen Eintracht Northeim und SVG Göttingen wurde auf Freitag, den 25. November (19 Uhr), vorgezogen.

Torschützenliste

17 Tore: Christel (MTV Wolfenbüttel). 12 Tore: Queißer (MT Wolfenbüttel). 11 Tore: Zimmermann (SVG Göttingen). 9 Tore: Nils Hillemann (SSV Nörten) u.a. 8 Tore: Ismail (Eintracht Northeim), Florschütz, Jannis Wenzel (beide Göttingen 05, Ziegner (TSV Landolfshausen/Seulingen) u.a. 7 Tore: Weinhardt (Eintracht Northeim), Steinhoff ((SSV Nörten), Reinke (Göttingen 05) u.a. 6 Tore: Celik (TSV La/Seu), Kaplan, Nolte (beide Göttingen 05), Kratzert (SVG Göttingen) u.a.  (osx/wg-gsd/haz-gsd)

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