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Northeim-Torwart Tautermann top, totale Talfahrt von Sparta Göttingen

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Ballkontrolle: Spartas Abdelhafiz Dalil (2. v. rechts) versucht, sich gegen Wolfenbüttels Carl-Lennart Stoever (links) und Steffen Suckel durchzusetzen.
Ballkontrolle: Spartas Abdelhafiz Dalil (2. v. rechts) versucht, sich gegen Wolfenbüttels Carl-Lennart Stoever (links) und Steffen Suckel durchzusetzen. © A.T. da Silva/GSD

Northeim/Göttingen – Die Auffälligkeiten rund um den 16. Spieltag in der Fußball-Landesliga.

Eintracht Northeim

Erinnerungen an das Heimspiel gegen Acosta Braunschweig wurden am Sonntag im Gustav-Wegner-Stadion wach, als die Heimelf nach starker erster Halbzeit am Ende doch noch lediglich mit einem Punkt das Spielfeld verließ (2:2). Auch gegen Wahrenholz dominierte Northeim den ersten Durchgang und führte 3:0. Doch als die Gäste plötzlich auf 2:3 verkürzten, wackelte die Eintracht bedenklich. Lediglich einer Glanztat von Keeper Tim Tautermann war es zu verdanken, dass nicht sogar der Ausgleich fiel. Bis in die Schlussphase blieb es eng. Drei Treffer in kurzer Zeit und der letztlich auf dem Papier souveräne 6:2-Endstand täuschen ein wenig darüber hinweg, dass die Partie komplett zu kippen drohte. Vielleicht ein guter Warnschuss, um das nächste Spiel bei Vahdet Braunschweig über volle 90 Minuten nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Sparta Göttingen

Nach dem starken Saisonbeginn geht es für Aufsteiger Sparta seit zehn Spieltagen mit zehn Niederlagen in Folge nur noch bergab und auf einen Abstiegsplatz. Zwar konnte niemand wirklich erwarten, dass die Spartaner sich ausgerechnet gegen den Favoriten MTV Wolfenbüttel aus dem derzeitigen Leistungstief herauskämpfen konnten. Doch erschreckend war, wie sich das Team von Trainer Enrico Weiß von Beginn an in sein Schicksal ergab. Keine ernsthafte Gegenwehr, kein vernünftiger Spielaufbau, fehlendes taktisches und spieltechnisches Vermögen bei dem 1:8-Desaster gegen den Tabellenzweiten. So wird Sparta mit der bitteren Erkenntnis leben müssen, ein Jahr die Landesliga erlebt zu haben, wenn nicht noch ein fußballerisches Wunder passiert.

SC Hainberg

Gnade vor Recht ließ Schiri Buth im Derby bei 05 für Hainbergs Miran Hamza ergehen, der ihn nach einem aberkannten Treffer anlangte. Dumm hingegen, dass Hainbergs Ensley Gariseb bei seinem SC-Debüt tatsächlich wegen einer Schwalbe Gelb-Rot sah, wie Klubchef Jörg Lohse bestätigte. Gelb hatte der Namibier gesehen, weil er in der ersten Halbzeit nach einer Verletzung zu früh auf das Feld zurückgelaufen war.

SVG Göttingen

Zuerst kam er nicht recht in Schwung, doch inzwischen hat Steen Zimmermann zu früherer Gefährlichkeit zurückgefunden. Der von Bezirksligist FC Grone zur SVG gewechselte Stürmer ist zu einem wichtigen offensiven Faktor am Sandweg geworden und hat sich inzwischen auf Platz drei der Landesliga-Torschützenliste hochgeschossen. Schon am Mittwoch kann Zimmermann sein Torkonto weiter erhöhen, wenn die Schwarz-Weißen zum Nachholspiel beim TSV Landolfshausen/Seulingen antreten. Gespielt wird ab 19 Uhr auf dem B-Platz in Seulingen. La/Seu-Trainer Jünemann sieht das 2:5 beim Vorletzten Bad Harzburg nicht als Rückfall in schlechte Zeiten an: „Wir waren diesmal einfach kollektiv nicht gut genug.“

Torschützenliste

17 Tore: Christel (MTV Wolfenbüttel). 12 Tore: Queißer (MTV Wolfenbüttel). 11 Tore: Zimmermann (SVG). 8 Tore: Florschütz (Göttingen 05), N. Hillemann (Nörten), Ismail (Northeim). 7 Tore: Ja. Wenzel, Reinke (beide Göttingen 05), Steinhoff (Nörten). 6 Tore: Ziegner, Celik (beide Landolfshausen/S.), Kratzert (SVG), Nolte (05).

 (mwa/wg-gsd/haz-gsd)

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