Handball-Oberliga Frauen

Northeimer HC ohne Illusionen ins erste Derby in Rosdorf

Eine der Rosdorfer Stützen: Maite Gutenberg (77) gegen Peines Nina Eggeling und Tabea Bleyer (re.).
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Eine der Rosdorfer Stützen: Maite Gutenberg (77) gegen Peines Nina Eggeling und Tabea Bleyer (re.).

Gleich zu Saisonbeginn kommt es in der Handball-Oberliga der Frauen zum Südniedersachsen-Derby zwischen dem MTV Rosdorf und dem Northeimer HC (Sa., 15.30 Uhr).

Göttingen/Northeim – Mit einem kleinen Kader gehen die Northeimerinnen in dieses Derby. Nach einer Vorbereitung mit vielen Aufs und Abs stehen Trainer Carsten Barnkothe aktuell nur acht Feldspielerinnen zur Verfügung. Neben Annika Strupeit fehlt weiterhin Marie Barnkothe, deren Knie-OP erst wenige Wochen zurückliegt. „Nicht optimal gelaufen“ befand Carsten Barnkothe daher die letzten Wochen und setzt nun den Klassenerhalt als Ziel.

„Die kommenden Spiele bis zur Oktober-Pause werden holprig, dann werden wir sehen, wo wir stehen“, schaut Barnkothe verhalten auf das erste von vielen Derbys. „Letztes Jahr haben wir gegen Rosdorf knapp verloren, dieses Jahr wird es nicht leichter. Rosdorf ist eine eingespielte Mannschaft, bei denen die Gutenberg-Schwestern immer für viele Tore gut sind“.

Dagegen versucht es der NHC mit vornehmlich jungen Spielerinnen. Kiara Freckmann, mittlerweile auf allen Rückraum-Positionen tätig, und auch die beiden Youngsters Jette Knoke und Elisa Müller werden die etablierten Kräfte unterstützen müssen. Etwas seltsam findet Barnkothe hingegen das Hygienekonzept, das nur fünf Gäste-Zuschauer zulässt: „Das nimmt dem Derby den Charakter“.

„Manchmal sind kleine Kader gefährlicher als große, weil sich die Spielerinnen umso mehr reinhängen. Also sehe ich diese Konstellation nicht als Vorteil für uns“, warnt MTV-Coach Sascha Heiligenstadt sein Team, diesen Gegner zu unterschätzen. Wichtig für seine Spielerinnen sei, erst einmal nach einer solch langen Pause wieder „reinzukommen. Da müssen schnell die Abläufe stimmen“.

Bis auf Pauline Kramer (Seminarfahrt) steht ihm der gesamte Kader zur Verfügung. Dabei hofft Heiligenstadt auf einen erfolgreichen Start. „Wäre schön, wenn wir uns unter die Top sechs einreihen könnten.“ (zaj/wg-gsd)

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