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Peine mit dem längeren Atem gegen die HSG Plesse

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Durchgesetzt: Plesses Yasmin Hemke (li.) erzielt eines ihrer sieben Tore. Peines Lena-Marie Bührig kann nur staunen.
Durchgesetzt: Plesses Yasmin Hemke (li.) erzielt eines ihrer sieben Tore. Peines Lena-Marie Bührig kann nur staunen. © Hubert Jelinek/gsd

In der Handball-Oberliga der Frauen musste die HSG Plesse-Hardenberg zum Jahresabschluss eine weitere Niederlage einstecken.

Bovenden – Man musste sich der Vertretung des MTV Vater Jahn Peine mit 22:27 (9:10) geschlagen geben.

Die Vorzeichen für die Nachholbegegnung standen nicht günstig für das Burgenteam. So fehlte mit Beke Hartig die bisher erfolgreichste Werferin. Auch Alina Führ und Laura Müller standen nicht zur Verfügung. Dann verpatzte man auch noch die Anfangsphase. Nach drei Minuten hieß es bereits 0:3 aus Sicht der Gastgeberinnen. Zwar nutzte Peines Torjägerin Nele Kruck eine Chance vom Siebenmeterpunkt nicht. Im Gegenzug konnte aber auch Julia Herale einen Strafwurf nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Es dauerte fast zehn Minuten, bevor der erste Heimtreffer bejubelt werden konnte, als Yasmin Hemke auf 1:4 stellte. Postwendend erhöhte Kruck aber wieder für den MTV und zwang Plesses Coach Joshua Schlüter zu einer ersten Auszeit.

In der Folge stabilisierte sich die Deckung der HSG und ließ in acht Minuten nur einen Treffer des Kontrahenten zu. Peine kam fast nur noch durch Siebenmeter zum Erfolg. Paula Bachmann verkürzte auf 4:6 (17.). Ihr Team schöpfte Mut. Anneke Schütze war trotz Unterzahl erfolgreich und brachte die HSG heran. Ihr gelang der zwischenzeitliche Ausgleich zum 9:9, ehe es mit einem knappen Rückstand in die Pause ging.

Plesse startete mit drei Treffern in Folge vielversprechend in den zweiten Durchgang, führte nach 39 Minuten mit 15:12 und auch noch 17:14. Dann aber folgte die entscheidende Schwächephase. Mit einem 7:1-Lauf drehten die Gäste die Partie. Die Heimsieben durfte noch bis zum 21:23 (55.) auf Zählbares hoffen. Am Ende hatte der MTV aber den längeren Atem.

Von einer unglücklichen Niederlage sprach Joshua Schlüter. „Die fünf Tore Unterschied sind auf jeden Fall zu viel. Das Spiel war deutlich enger“, urteilte Plesses Coach. „Wir haben phasenweise gut gespielt und in der Abwehr sicher gestanden. In der Schlussphase ist uns etwas die Luft ausgegangen.“ Die krankheitsbedingten Ausfälle machten sich im Mittelblock der Deckung, wo die Alternativen fehlten, aber auch im Angriff bemerkbar. Eine starke Leistung zeigte Torhüterin Nina Suchy.

(Andreas Schridde)

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