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Personalprobleme vor Nörten-Duell:
Sparta Göttingen in schwieriger Lage

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Personell gebeutelte Spartaner: Verteidiger Marco Akcay (rechts) beim Derby gegen Northeims Raphael Peinemann.
Personell gebeutelte Spartaner: Verteidiger Marco Akcay (rechts) beim Derby gegen Northeims Raphael Peinemann. © Hubert Jelinek/gsd

Im Mittelpunkt des 12. Spieltages in der Fußball-Landesliga steht aus südniedersächsischer Sicht das erneute Nachbarschafts-Duell zwischen Sparta Göttingen und dem SSV Nörten.

Göttingen – Von den Göttinger Klubs hat sonst nur noch die SVG ein Heimspiel gegen den VfL Wahrenholz. 05, Hainberg und Landolfshausen/Seulingen müssen auswärts antreten. Alle Spiele beginnen am Sonntag um 14.

30 Uhr.

Sparta Göttingen - SSV Nörten. Aufsteiger Sparta musste nach dem guten Start in die 6. Liga zuletzt kräftig Lehrgeld zahlen. Die vergangenen fünf Partien gingen allesamt verloren, wodurch das Team von Trainer Enrico Weiß auf den elften Platz abrutschte. Und Besserung ist aktuell auch nicht in Sicht, denn „bei uns fällt die halbe Mannschaft aus. Unsere Talfahrt hat auch damit zu tun“, sagte Weiß am Freitag – und zählt sich auch selbst dazu, denn er kann wegen Corona am Sonntag auch nicht coachen. Das übernehmen Co-Trainer Atilla Kaplan und Weidemann Weiß. „Wir gehen auf dem Zahnfleisch, die Mannschaft stellt sich eigentlich von selbst auf. Wir müssen uns gegen Nörten so gut wie möglich aus der Affäre ziehen. Klagen hilft auch nicht weiter.“

SVG Göttingen - VfL Wahrenholz. „Alles super – im Training brennt der Rasen“, ist SVG-Coach Dennis Erkner geradezu euphorisch vor dem Match gegen den Aufsteiger, der Tabellenführer Vorsfelde bisher den einzigen Nicht-Sieg abknöpfte. Und auch gegen Nörten schaffte der VfL ein Remis – insgesamt aber eben auch erst einen Dreier. Erkner erwartet „eine homogene, kampfstarke Mannschaft, die einen Favoriten quälen kann.“ Der SVG fehlen der Langzeitverletzte Richard Hehn (Patellasehne), außerdem Finn Daube (Bänderrisse) und Yannis Fischer (erkrankt).

TSG Bad Harzburg - Göttingen 05. Vergangene Saison war 05 drückend überlegen bei den Nordharzern – und verlor 0:1! Allein deshalb ist schon Vorsicht geboten, auch wenn die TSG derzeit Vorletzter ist und die meisten Gegentore (34 in elf Partien) der Liga kassiert hat. Trainer Brinkwerth: „Wir sollten Harzburg nicht unterschätzen.“ Bock (Uni-Schwimmkurs), Bujara (Studium Leipzig), Kerbs, Bachmann und König (alle Urlaub) fehlen.

SSV Vorsfelde - SC Hainberg. Dürfte eines der leichtesten Spiele für den SCH werden, denn beim Spitzenreiter (erst sieben Gegentore und zweitbester Angriff/35) erwartet niemand etwas vom Schlusslicht. Hoffentlich gibt’s keine Riesen-Klatsche!

SV Lengede - TSV Landolfshausen/Seulingen. Beim Achten kann La/Seu den durchaus positiven Trend (vier Siege in den letzten sechs Spielen) fortsetzen. „Wir wollen kein Punktelieferant sein“, hofft Trainer Jünemann. Meck und Ziegner sind fraglich, Celik, Purschke, Paramarajah und Becker fehlen.  haz/gsd-nh

„Stark bleiben, Fabi!“ Mutmacher von Mannschaft und Fans für 05-Torwart Fabian Sündram nach dessen heftigen Arbeitsunfall.
„Stark bleiben, Fabi!“ Mutmacher von Mannschaft und Fans für 05-Torwart Fabian Sündram nach dessen heftigen Arbeitsunfall. © Hubert Jelinek/gsd

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