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Platz vier angepeilt: „Riesige Chance“ für die JSG Weper

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Von: Andreas Arens

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Sie wollen kein „Kanonenfutter“ sein: Die Mannschaft der JSG Weper rechnet sich Chancen aus, die Zwischenrunde erreichen zu können.
Sie wollen kein „Kanonenfutter“ sein: Die Mannschaft der JSG Weper rechnet sich Chancen aus, die Zwischenrunde erreichen zu können. © Privat/nh

„Schön, dass das Turnier nach zwei Jahren Pause endlich wieder stattfindet“, freut sich Trainer Mathes Eggers mit seinen Spielern der JSG Weper auf das traditionelle Kräftemessen mit den regionalen und internationalen U 19-Fußballern in der Göttinger Lokhalle vom 5. bis 8. Januar 2023.

Moringen – Für seine Akteure habe der Rewe-Juniorcup, wie er mittlerweile heißt, einen sehr hohen Stellenwert. „Es ist das größte Turnier dieser Art, das es gibt. Die Spieler sind alle sehr motiviert und bereit, viel zu investieren“, sagt Eggers.

Mit den Vorrundengegnern AZ Alkmaar, Hannover 96 und Fulham FC hat die JSG Weper zwar keinen ganz großen Namen wie Manchester United in der Vorrundengruppe, dennoch traut Eggers allen drei Profi-Teams zu, sehr weit zu kommen. Und auch die regionale Konkurrenz ist mit Göttingen 05 und Heiligenstadt groß. „Qualitativ ist es die stärkste Gruppe“, schätzt Wepers Coach seine Gegner ein.

Dennoch geht seine JSG mit ambitionierter Zielsetzung in das Turnier. „Mit ein bisschen Glück Platz vier, aber mindestens Platz fünf“, lautet die Vorgabe des Trainers, der auf einen Spieler ganz besonders baut: „Max Grossmann ist technisch sehr begabt.“ Obwohl er mit dem Geburtsjahr 2005 zum jüngeren Jahrgang gehört, ist der Spielmacher schon das Herzstück des Teams. „Auch als mitspielender Torwart“, erklärt Eggers. Neben Grossmann gebe es auch noch sechs, sieben andere Spieler, die beim Lokhallen-Turnier eine zentrale Rolle für Weper spielen sollen.

Bei allem sportlichen Ehrgeiz soll das Lokhallen-Turnier in erster Linie aber ein einmaliges Erlebnis für die Jugendlichen werden. Das betont auch Trainer Mathes Eggers: „Die meisten werden nie wieder die Möglichkeit bekommen, vor mehr als 2000 Zuschauern zu spielen.“ Das Lokhallen-Turnier sei „ein riesiges Event, eine riesige Chance“ für seine jugendlichen Spieler.

Deshalb bedauert der Coach auch, dass der vorherige Jahrgang aufgrund der Pandemie-Pause keine Chance zur Teilnahme hatte. Ein paar der Akteure, die mittlerweile in den Herren-Bereich aufgestiegen sind, werden immerhin als Zuschauer dabei sein, um auf diesem Weg ein wenig Lokhallen-Atmosphäre zum Jahresbeginn zu erleben. (Andreas Arens)

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