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Pleite für ASC Göttingen trotz einer 18:0-Serie

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Am Nachmittag Regionalliga, am Abend Bundesliga: Nick Boakye (am Ball) gegen Braunschweigs Borgol.
Am Nachmittag Regionalliga, am Abend Bundesliga: Nick Boakye (am Ball) gegen Braunschweigs Borgol. © Hubert Jelinek/gsd

Das Duell der Tabellennachbarn in der 1. Basketball-Bundesliga der Männer entschieden die Gäste der SG Braunschweig beim ASC Göttingen mit 81:72 (38:45) für sich, verdrängten so die Königsblauen vom dritten Tabellenplatz und haben nun auch den direkten Vergleich gegen die Göttinger gewonnen.

Göttingen – Am Ende machte sich beim Team des neuen Trainers Alexander Osipovitch, das lediglich mit acht Spielern angetreten war, der Kräfteverschleiß bemerkbar, zumal die Gastgeber aus einem 45:61-Rückstand Ende des dritten Viertel mit einem 18:0-Lauf eine 63:61-Führung Mitte des dritten Viertel machten. Hinzu kam, dass sich im zweiten Viertel auch noch mit Center Nikolas Schultz eine tragende Säule bei den ASCern verletzte und so die Göttinger mit einer Siebener-Rotation auskommen mussten.

„Diese Aufholjagd hat in der Tat zu viel Kraft gekostet“, meinte auch Osipovitch, der dennoch sehr zufrieden war mit der Leistung seiner Mannschaft. „Dieses Team gefällt mir, da stimmt auch die Chemie“, meinte der Belarusse, der sich auf die Aufgabe, diese Mannschaft trainieren zu können, freut.

Überragend die Leistung der Guards Nick Boakye und Philipp Sprung, die zusammen mehr als die Hälfte der Punkte erzielten und sich über so manche strittigen Entscheidungen der Schiedsrichter zu Recht mokierten.

ASC: Zelanto-Vorsovsky, Sprung 22/2 Dreier (8 Rebounds), Boakye 24/3, Heidelberg 9/3, Hackel, N. Schultz 6, C. Schultz 3, Okao 8 (7 Rebounds). (wg/gsd)

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