Handball-Oberliga Frauen

Pleite gegen Heidmark: Erster Dämpfer für Plesse

In die Knie gegangen: Plesses Beke Hartig (am Ball) gegen Heidmarks Rieke Winkelmann und Sonja Wortmann (rechts).
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In die Knie gegangen: Plesses Beke Hartig (am Ball) gegen Heidmarks Rieke Winkelmann und Sonja Wortmann (rechts).

Die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg haben ihre Heimpremiere in der Handball-Oberliga verpatzt. In Bovenden musste man sich am Samstag der HSG Heidmark nach großem Kampf knapp mit 22:23 (10:10) geschlagen geben.

Bovenden – Die Heimsieben setzte über den Kreis mit Meryem Stielow und Nora Minhöfer als Abnehmerinnen die ersten Akzente. Der Gegner traf zunächst schlichtweg das Tor nicht. Zwei Mal lag Plesse mit zwei Toren vorn. Ärgerlich waren die Abspielfehler. 6:6 hieß es nach 14 Minuten. In der Folge bestimmten verbissen geführte Duelle das Geschehen. Der Ball lief selten flüssig furch die Reihen. Heidmarks Spielmacherin Kim Burmester gelang mit ihrem Treffer zum 9:8 die erste Führung der Gäste.

Plesse blieb dank Nele Behrends und einer aufmerksamen Nadine Merz dran. Im Angriff tat sich das Burgenteam zunehmend schwerer. Nach dem 9:10 herrschte minutenlang Torflaute, ehe Anneke Schütze mit einer Energieleistung kurz vor der Pause der Ausgleich gelang.

Der zweite Durchgang begann mit einer Parade von Nadine Merz und dem Führungstreffer durch Pauline Jurkait. Spaß machte weiter Nele Behrends mit ihrer Unerschrockenheit. Wieder warf ihr Team mehrfach eine Zwei-Tore-Führung heraus. Heidmark ließ sich aber nicht abschütteln. Mit einem 18:18 ging es in die Schlussviertelstunde.

Die begann mit einem verworfenen Siebenmeter der Gäste. Im Gegenzug traf erneut Nele Behrends zur Führung. Nach Fiona Popps Doppelschlag vom Punkt lagen erstmals drei Treffer zwischen beiden Teams. Nach einer Zeitstrafe für Meryem Stielow guckte Caro Menn einen Strafwurf des Gegners an den Pfosten. Es blieb aber eine Zitterpartie.

Laura Müller traf vom Kreis nur den Pfosten. Fünf Minuten vor Schluss war beim 21:21 wieder alles offen. Nächster Aluminiumtreffer Plesses. Der Gast drehte das Spiel mit zwei Rückraumtoren endgültig. Die Heimsieben fand im Angriff keine Lösungen mehr. Der Anschlusstreffer von Anneke Schütze kam zu spät.

„Die Enttäuschung ist groß. Wir kamen gut ins Spiel. Nach zehn Minuten kam der Bruch. Im Angriff waren wir kopflos, warfen unvorbereitet. Am Ende setzte die Nervosität ein“, kommentierte HSG-Trainer Lennart Versemann.

HSG: Menn, Merz - Jurkait 3, Henne, Popp 3/3, Hartig, Minhöfer 3, Behrends 6, Seckelmann, Schütze 4, Pfotzer, Müller 2, Stielow 1.  

(Andreas Schridde)

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